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Kompensation der CO²-Emissionen

 

Zertifikat 2021"Kanusport ist Motorsport" spotten viele, wenn sie hören, wie viele Kilometer man mit dem Auto fahren muss, wenn man mal einen schönen Bach paddeln will. Und leider haben sie sogar teilweise recht damit. Denn erst fährt man mal zum Gewässer hin -  und das kann dann auch mal gut und gerne hunderte Kilometer von zu Hause weg sein. Dann heißt es am Einstieg Boote abladen, dann mindestens ein Auto ans Ziel stellen, dann wieder zurück zum Einstieg und das gleiche Spiel am Ende des Paddeltages erneut, um wieder alle Autos am richtigen Ort zu haben. Nach abschließender Einkehr folgt dann der Heimweg. Denkt man dann mal kurz nach, kommt schnell die Erkenntnis, dass man an dem schönen Paddeltag viel mehr Zeit im Auto verbracht hat, als auf dem Bach - von den gefahrenen Kilometern ganz zu schweigen.

Und viel besser sieht es beim Klettern, Bergwandern, Höhlen gehen, Canyoning ... auch nicht aus und selbst unsere Rennradwoche führt uns jährlich hunderte von Autokilometern in den Süden.

Bei unseren Kanucamps stellt sich die Frage der unvermeidbaren An- und Rückreise und der Fahrten zu Aktionen vor Ort.

So kommt der DVA bei seinen Aktionen pro Jahr auf mehrere 10.000 Kilometern. Im Jahr 2021 waren wir "nur" 21.974 km unterwegs. Wir haben damit einen CO²-Ausstoß von 5.199 kg zu verantworten - das ist leider immer noch eine Menge.

Nach der Trennung von unserem ältesten DVA-Kleinbus haben wir beim Neukauf auf ein Fahrzeug mit sehr guten Werten in seiner Klasse geachtet, mussten aber dennoch erneut ein Dieselfahrzeug anschaffen, weil es für unseren Einsatzzweck keine vernünftigen Alternativen gibt.

Wir versuchen natürlich unnütze Fahrten zu vermeiden, können aber auf viele Fahrten nicht verzichten. Deshalb haben wir beschlossen, für die unvermeidbaren, gefahrenen Kilometer Kompensationszahlungen zu leisten und vertrauen dabei auf einen zertifizierten und vielfach gelobten Partner, nämlich die atmosfair gGmbH (Testsieger 09/2010 Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.).

Und dass dies eine gute Wahl ist, hat unlängst ein Test bestätigt:

atmosfairTestsieger atmosfair

Berlin, 13.02.2018: Die Zeitschrift „Finanztest“ berichtet in Ihrer aktuellen Ausgabe über den Test von Organisationen, die CO2-Kompensation anbieten. Dabei wurde atmosfair Testsieger und erhielt die Note „sehr gut“. Die sechs getesteten Anbieter haben für Privatkunden demnach 2016 zusammen etwa 170.000 Tonnen CO2 kompensiert, davon allein 130.000 Tonnen von atmosfair, wie die Agentur afp meldete.
Getestet wurde vor allem die Qualität der Kompensation, die auch berücksichtigte, ob der Anbieter die Projekte selbst entwickelt und betreibt, sowie Transparenz, niedrige Verwaltungskosten und die Leitung.
(Quelle: newsletter von atmosfair - der Test ist kostenpflichtig bei "Finanztest" abrufbar)

Das könnte doch auch eine Idee für dich privat sein - oder?

 

Neu im Jahr 2019:

Wir bieten unseren Gästen in den Kanucamps und bei Schulfahrten an, dass wir für sie den CO²-Ausstoß bei An- und Rückreise sowie Busfahrten vor Ort kompensieren. Erfreulicherweise werden moderne Reisebusse immer besser im Verbrauch. So kann ein moderner Bus über 40 Fahrgäste mit Gepäck transportieren und verbraucht weniger als 20 Liter Diesel pro 100 km. Es freut uns, dass mit dem Eichendorff-Gymnasium aus Koblenz die erste Gruppe dieses Angebot angenommen hat.

 

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