Streifen Camps

 

Quiz 5 - Flora & Fauna

Antwort 4 und Frage 5

 

Antwort Frage 4:

Wenn uns Menschen in Europa Tiere wegen ihrer Gifte gefährlich werden können, dann nicht weil wir in ihr Beuteschema passten und sie uns mit Gift angreifen, sondern im Gegenteil, meist handelt es sich aus Tiersicht gesehen um den verzweifelten Versuch sich oder seine Lebensgemeinschaft zu verteidigen, das gilt für Bienen und Wespen nicht anders als für Reptilien. Die beiden genannten Eidechsenarten verfügen aber über keinerlei Gift. Ihre Verteidigung besteht darin in Notfällen dem vermeintlichen Feind den Schwanz zu überlassen, sich selbst dafür aber in Sicherheit zu bringen. Deshalb Finger weg von Tieren, nur anschauen, nicht anfassen.
Bei Schlangen sieht es etwas anders aus. Die Ringelnatter kann auch mal zubeißen, vorher wird sie aber versuchen zu fliehen, wenn das nicht gelingt bläht sie sich auf und versucht es mit Zischen und Kopfstößen (Scheinbissen). In den seltenen Fällen, wo es zu wirklichen Bissen kommt besteht für Menschen keine Gefahr, denn die Natternart ist nicht giftig, es kann aber dennoch zu Verfärbungen und Schwellungen kommen, als allergische Reaktion auf ein Drüsensekret der Schlange.
Anders sieht es bei der Aspisviper aus, sie ist tatsächlich giftig, wenn das Gift auch im Normalfall für Menschen nicht sehr gefährlich ist. Dennoch ist bei einem Biss auf jeden Fall das Krankenhaus aufzusuchen. Dort wird nur ijn seltenen Fällen einen Gegengift verabreicht, sondern die Gebissenen bleiben zur Beobachtung über Nacht in der Klinik.
Deshalb Finger weg von Tieren, nur anschauen, nicht anfassen.

Antwort A wäre also richtig gewesen.

 

Baumstamm mit BiberspurenBleiben wir noch etwas am Boden, bzw im Wasser. Natürlich gibt es im Tarn sehr viele Fische, denn das Wasser ist außer in sehr trockenen Sommern von bester Qualität - angeblich im Winter, wenn nur die Einheimischen am Tarn leben, sogar von Trinkwasserqualität. Das freut die Forellen noch mehr als die Barben.
Neben dem Fischotter hat sich am Tarn der Biber - le castor - wieder ausgebreitet und im Grunde alle Reviere besetzt. Diese sind ca. 2-3 km lang und bieten einer Biberfamilie eine Heimat. Mama und Papa Biber sind einander treu und ziehen gemeinsam ihre Jungen auf. Wenn die dann ein bis zwei Jahre alt sind, heißt es ausziehen und sich ein einiges Revier und einen Lebenspartner suchen. Die Biberbauten liegen im Uferbereich bevorzugt so, dass die Eingänge nur vom Wasser aus zu erreichen sind. Nicht weit von unseren Camps entfernt kann man spät am Abend die Biber beobachten, denn die Tiere sind am Abend und in der Nacht aktiv. Gerne legen sie mit ihren scharfen Vorderzähnen auch mal eine Weide um, denn die dünnen Zweige sind eine Leibspeise.
Staudämme bauen sie bei uns am Tarn keine, aber Treibholzhaufen am Ufer werden von den guten Schwimmern und Tauchern gerne zur Wohnung umgebaut.   

Das wirft die folgende Frage auf:

Wie lange kann ein Biber am Stück tauchen ohne Luft holen zu müssen?

A - 3 Stunden

B - 20 Minuten

C - 10 Minuten

D - 2 Minuten

 

     

 

Auszeichnungen