Quiz 3 - Sport vor Ort
Antwort 4 und Frage 5
Antwort Frage 4:
In der Abseilhöhle ist die erste Abseilstelle 12 Meter lang. Etwas länger kann man sich am "kleinen Abseilfelsen" bei Blajoux abseilen, dort geht es 16 Meter in die Tiefe. Im Abseilparcours bei Montbrun gibt es mehrere Abseilstellen, wovon die höchste 25 Meter lang ist.
Bleibt der "Große Abseilfels": Hier geht es wirklich 35 Meter in die Tiefe und das Atemberaubende daran ist, dass man das schmale Felsband auf dem die Abseilerei endet von oben gar nicht sieht. Dafür geht der Blick ca. 100 Höhenmeter zum Tarn nach unten. Und dazu hat man einen tollen Blick auf das Bergdörfchen Montbrun und ein Teil der Abseilerei geschieht freihängend ohne Felskontakt. Ein tolles Erlebnis!
Antwort D wäre also richtig gewesen.
Abseilen spielt mitunter auch bei einer anderen Sportart eine Rolle, die in der Nähe unserer Camps betrieben werden kann, dem Canyoning. Dabei geht es darum einen steilen, meist kaum zugänglichen Wasserlauf von oben nach unten zu bewältigen. Dabei wird abgeseilt, abgeklettert, gesprungen (siehe Bild), gerutscht, geschwommen und in manchen Schluchten sogar getaucht. Dass das ales nicht ganz ungefährlich ist, versteht sich von selbst. Deshalb sei allen, die nicht über fundierte Kentnisse in Seiltechniken, Wildwasswertechnik, Wetterkunde und hohe Ortskenntnisse verfügen davon abgeraten es auf eigene Faust mal zu probieren.
Aber beim DVA kann man es unter sachkundiger Führung des eigenen Übungsleiters oder eines französischen Guide in den gut erschlossenen Gorges du Tapoul einmal ausprobieren.
Dass Naturschutz auch beim Canyoning eine wichtige Rolle spielen muss, versteht sich von selbst.
Die Frage zum Thema "Schluchtengehen" lautet:
Wann und wo etablierte sich das Canyoning als Erlebnissportart?
A - Ende der 1990-er Jahre in Spanien und Südfrankreich
B - Bereits in den 60-er Jahren im Alpenraum
C - 1975 mit der Erstbegehung der Nowhere-Gorges in Neuseeland
D - Es stammt wie viele Trendsportarten aus den USA (ab 1980)





