Quiz 3 - Sport vor Ort
Antwort 3 und Frage 4
Antwort Frage 3:
Wie schon mehrfach erwähnt, steht bei uns Sicherheit an erster Stelle. Deshalb ist es keine Frage, dass wir nur Seile verwenden die getestet sind und alle Normen erfüllen. Das sind sicher top! Seile, daher kommt aber nicht der Begriff.
Es wäre Unsinn sich ein Seil nur mal zur Not irgendwohin zu legen , egal ob oben oder unten und es sollte auch nicht von der ersten Kletterin nach oben gebracht werden. Aber das nähert sich der wahren Erklärung wenigstens schon an.
Klettert man im Vorstieg, so ist man ins Seil eingebunden, die/der Sichernde steht aber unten. Der Kletterer ist immer erst dann gesichert, wenn der erste Karabiner in einer Zwischensicherung eingeklinkt ist. Danach klettert man weiter über die Sicherung hinaus und würde immer einige Meter fallen, bis das Seil sich strafft und der Sturz gebremst ist.
Bei Toprobe-Klettern ist das Seil bereits am höchsten Punkt durch eine Sicherung geführt und kommt von oben zu den Kletternden. Jeder Sturz wird also sofort gestoppt, hohe Energien entstehen nicht, das Verletzungsrisiko ist absolut minimal - mehr als ein kleiner Kratzer am Fels kann nicht passieren.
Antwort C wäre also richtig gewesen.
Nach dieser langen Antwort gehen wir flott zum nächsten Thema: das Abseilen.
Eigentlich ist das Abseilen eine notwendige Übung beim alpinen Klettern, um wieder auf schnellstem Weg ins Tal zu kommen. Bei Höhlentouren ist es manchmal die einzige Möglichkeit in eine tiefer gelegene Halle zu kommen. Wir haben daraus eine eigene Aktivität gemacht, denn Abseilen macht einfach unheimlich viel Spaß. Man genießt die Aussicht und Höhe - na ja, zumindest, wenn die anfängliche Unsicherheit überwunden ist und man kann Gebiete entdecken, die sonst verschlossen wären - wie etwa den Trockencanyon bei Montbrun.
Und dazu eine Schätzfrage:
Wie hoch ist die Abseilstelle bei der DVA-Aktion "Großer Abseilfels"?
A - 12 Meter
B - 16 Meter
C - 25 Meter
D - 35 Meter





