Streifen Camps

Kanucamps

Nachhaltigkeit - unser Konzept

Reisen mit Herz und Verstand

 

Eins ist klar: Jede Reise belastet unsere Umwelt und Erlebnissport dringt in Naturräume ein.

Dennoch würden wir euch gerne mit gutem Gewissen erlebnisreiche Tage in unseren Kanucamps am Tarn anbieten und haben uns deshalb ein paar Gedanken gemacht.
Warum wir trotz möglicher Eingriffe in Naturräume gerne mit jungen Menschen draußen unterwegs sind, haben wir in unserem Leitbild Naturschutz dargelegt.
Darüber hinaus versuchen wir im Umfeld der Fahrten (Büro und Organisation) auf Einhaltung hoher Umweltstandards zu achten: Wir betreiben unsere Homepage co2-neutral und atomstromfrei; das Büro wird mit 100%-Ökostrom der EWS Schönau versorgt und mit Windgas von Greenpeace beheizt; Bankgeschäfte tätigen wir über die regionale Sparkasse und die sozial-ökologische GLS-Bank und einiges mehr.
Leider brauchen wir in unseren Camps Kleinbusse, etwa um zu den Klettersteigen zu fahren oder die Kanuten abzuholen, denn leider sind nicht alle Aktivitäten zu Fuß zu erreichen. Den co2-Ausstoß dieser unvermeidbaren Kilometer kompensieren wir bei atmosfair.
Natürlich erfolgt die An- und Rückreise unserer Gäste im Rahmen einer Buskette, die wir für sie organisieren. Das spart Geld und schont die Umwelt. Daneben ist Busfahren die ökologischste Art der Fortbewegung - noch vorm Zugfahren. Im Jahr 2019 haben wir unsere Gäste aufgerufen die dennoch entstandenen co2-Emissionen der Fahrten zu kompensieren und konnten uns freuen, dass sich sehr viele beteiligt haben - den Rest hat der DVA dann selbst aus seinem Jahresüberschuss bestreiten können.

Bestimmt gibt es noch weiteres zu tun, wir bleiben dran und freuen uns natürlich über eure Ideen und Anregungen.

 

 

Informationen und Tipps

 

Wir haben uns bemüht, euch alle nötigen Informationen zusammen zu stellen.
Wir hoffen, dass wir dabei nichts Wesentliches vergessen haben und sind natürlich für alle Anregungen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge dankbar und werden sie in die Aktualisierung dieser Informationen einfließen lassen.
Oh, und damit niemand sagen kann, wir hätten nicht gewarnt: Es kann wirklich unangenehm kalt werden in den klaren Tarnschluchtnächten.

Deshalb: Isomatte und guten Schlafsack nicht vergessen!

 

Und hier könnt ihr euch den kompletten Informationstext als PDF herunterladen: PDF-Download

 


 

Buskette

 

Sowohl aus ökonomischer, wie auch ökologischer Sicht macht die An- und Rückreise zu und von den Camps am Tarn am meisten Sinn.

Deshalb organisieren wir für euch unentgeltlich eine Buskette.

Diese läuft so ab, dass das Busunternehmen zu Beginn leer nach Deutschalnd fährt, dort die erste Gruppe einlädt und ins Camp bringt. Beim Gruppenwechsel wird dann (meist am Freitag Abend) die Gruppe am Camp abgeholt und zurück in ihren Heimatort gebracht. Der Bus fährt dann noch zum Abfahrtsort der nächsten Gruppe. Dort machen die Fahrer in einem Hotel (das ihr selbst auswählen oder alternativ eine sonstige Unterkunft stellen könnt) ihre gesetzlich vorgeschriebene Pause. Am Abend laden sie dann die neue Gruppe ein und bringen sie über Nacht zu uns ins Camp.
Zum Saisonende gibt es dann noch eine weitere Leerfahrt, wenn die letzte Gruppe des Sommers nach Hause gerbracht wurde und der Bus wieder zurück nach marvejols muss. Aber die Leerfahrten zu Beginn und am Ende sind unvermeidlich.

Mit der Durchführung haben wir in den letzten Jahren das Unternehmen Autocars Gaiffier aus Marvejols beauftragt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Durchführung der Buskette durch ein französiches Unternehmen hat zwei wichtige Gründe. Zum einen soll damit auch ein wenig "Geld" in der Region verbleiben - ein wichtiger Teilaspekt von sanftem Tourismus - und zum anderen haben wir vom Betreuungsteam dadurch die Chance am Tag zwischen Gruppenabreise und Ankunft der neuen Gruppe das Camp und Material zu pflegen und uns selbst ein wenig zu erholen.

Da es in den letzten Jahren oft viel meidbarer Aufwand für uns war, den Kontakt zwischen euch und dem Busunternehmen zu halten und einen sicheren Fluss der nötigen Informationen zu gewährleisten, wollen wir es ab der Saison 2017 mit einem Informationsblatt probieren, auf das wir alle Informationen vom Busunternehmen eintragen (genaue Zeiten, Kontaktdaten ...) und ihr dann noch die Daten eurer Gruppe (Gruppengröße, Anfahrtsort, Pausenunterkunft für die Fahrer ...) eintragt und bis spätestens eine Woche vor der Fahrt ans Busunternehmen sendet (per Mail oder Fax).

Wer sich über das Unternehmen Autocars Gaiffier informieren will, gelangt so zu deren Homepage (hier klicken!).

Autocars Gaiffier

Z.A Ste Catherine
48100 MARVEJOLS

Tél : 04 66 32 13 95
Fax : 04 66 32 37 72

Email : autocars.gaiffier(at)orange.fr

 

 


 

Campübergabe

 

  • Bei der Campübernahme werden alle Materialien sowie Zelte und Kanus überprüft und eventuelle Mängel oder Fehlbestände in eine Checkliste vermerkt.

  • Mit dieser Checkliste erfolgt am Ende der Freizeit auch wieder die Übergabe des Camps.
    Achtung: Alle nicht bei der Übernahme aufgeführten Mängel können als von euch verursachte Schäden in Rechnung gestellt werden.
    • Tipp 1: Bestimmt eine verantwortliche Person aus dem Team, die mit uns vor Ort die Übernahme und Übergabe durchführt.
    • Tipp 2: Nehmt euch Zeit und geht mit uns die Liste gründlich durch - dies ist keine Frage von Misstrauen, sondern dient zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten (Unsere Mitarbeiter vor Ort sind dem DVA gegenüber am Ende der Freizeit/Saison für das Material Rechenschaft schuldig).

  • Das Sanitärgebäude bitte unbedingt sauber halten! Bitte keine Papierrollen, Binden usw. hineinwerfen. Sollte es dennoch Probleme mit den Abläufen geben: frühzeitig Bescheid sagen.

  • Müllsäcke (auch kleine Mülltüten für die Abfallbehälter in den Toiletten) bitte mitbringen oder vor Ort einkaufen und nach Füllung in die Container in Blajoux werfen. Es wird jetzt Müll getrennt, die Vorgehensweise besprechen unsere Betreuer vor Ort mit euch.

  • Für die Küche sind Spülmittel und Zubehör in ausreichender Menge selbst zu besorgen.

  • Für die Sanitäranlagen sind Putzmittel und Toilettenpapier mitzubringen oder vor Ort einzukaufen.
    Wir wünschen uns, dass ihr beim  Kauf der Reinigungsmittel auf gute Umweltverträglichkeit der Produkte zu achten (Als Empfehlung möchte ich hier alle Produkte der Firma Ecover nennen, die sind vorbildlich umweltverträglich).

  • Da das Rauchen immer wieder ein Problem ist und es viele Freizeitteams gibt, die verständlicherweise das Rauchen nicht ganz verbieten können oder wollen, seien auch hierzu ein paar Anmerkungen gemacht:
    • Bitte beachtet das absolute Rauchverbot in den Zelten und im Sanitärgebäude.
    • Wenn ihr Raucherecken einrichtet, denkt daran, dort auch Aschenbecher in ausreichender Größe und Zahl aufzustellen.
    • Das Campgelände ist kein Aschenbecher. Ihr erspart euch vor der Abreise sehr viel Mühe, wenn ihr während der Freizeit die Zigaretten nur an dafür vorgesehene Stellen werft.
    • Letztlich gilt auch in Frankreich für die deutschen Gruppen das deutsche Jugendschutzgesetz: Beachtet die Regelungen!

 


 

Einkauf - Versorgung

 

Vorbemerkung:
In Zeiten leerer Kassen und knapp kalkulierter Fahrten ist es klar, dass überall gespart werden muss, wo es möglich ist. Dennoch wäre es im Sinne eines sanften, verträglichen Tourismus' schön, wenn man durch Einkäufe vor Ort auch ein wenig die lokalen Geschäfte unterstützen würde.

In Blajoux gibt es - in dr Hochsaison - eine Bäckerei mit einem sehr kleinen Lebensmittelsortiment. In Prades gibt es leider keine Einkaufsmöglichkeit.
Der nächste Supermarkt befindet sich in Ispagnac, außerdem findet ihr dort zwei Bäckereien, eine Metzgerei, eine Apotheke, eine Postfiliale und einen Geldautomaten.
Ste. Enimie liegt näher an Prades hat aber überwiegend Souvenirläden zu bieten. Dennoch gibt es einen kleinen Lebensmittelladen, eine Bäckerei, eine Apotheke, eine Postfiliale und einen Geldautomaten.
Wer große Einkäufe tätigen muss, der findet vor und in Florac kleinere und in Mende einen großen Supermarkt sowie einen preiswerten Billigmarkt.

Normale Wochenmärkte finden in Ispagnac (Dienstag und Samstag) statt, dazu gibt es in der Sommersaison den Marché Nocturne (Nachtmarkt) in Ste. Enimie.

Eine gute Autowerkstatt mit Tankstelle findet ihr in Ispagnac.

Für Arztbesuche muss man nach Ispagnac fahren, bei schlimmeren Fällen hilft das Krankenhaus in Mende.

Brotservice: Ab Saisonbeginn liefert ein Bäcker aus La Malène preiswertes und gutes Brot und Croissants direkt in die Camps. Wer am Ankunftstag schon Brot haben möchte, soll uns bitte vorher informieren, wir bestellen es dann gerne.

Und hier ein paar Angaben zu den Entfernungen (von Blajoux / von Prades):

Einkaufen:

  • Bäckereien in Ispagnac: 9,5 km / 14,5 km
  • Kleine Bäckerei mit Lebensmittel in Blajoux: 0,4 km / 4,5 km
  • Supermarkt in Ispagnac: 9,3 km / 14,3 km
  • Intermarchè vor Florac: 18,5 km / 23,5 km
  • Champion-Supermarkt in Florac: 20,5 km / 25,5 km
  • Netto und Hyper U-Markt in Mende: 35,0 km / 35,0 km

Sonstiges:

  • Apotheke in Ispagnac: 10,0 km / 15,0 km
  • Apotheke in Ste. Enimie: 10,0 km / 5,0 km
  • Bankfilialen in Florac: 21 km / 26,0 km
  • Postfiliale (mit Geldautomat) in Ste. Enimie: 11,0 km / 6,0 km
  • Postfiliale (mit Geldautomat) in Ispagnac: 10,0 km / 15,0 km
  • Tankstelle mit Werkstatt in Ispagnac: 10,0 km / 15,0 km
  • Ärztin in Ispagnac: 9,5 km / 14,5 km
  • Krankenhaus in Mende: 37,0 / 37,0 km  (im Ort Richtung St. Chély d'Apcher)
  • Wochenmarkt in Ispagnac: 9,5 km / 14,5 km (wöchentlich Di und Sa)
  • Marché Nocturne in Ste. Enimie: 10,0 km / 5,0 km (Juli und August immer Do)

 




 

Hinweise fürs Team

 

  • Da trotz größter Sorgfalt immer wieder Beschädigungen auftreten können, sollte unbedingt eine Haftpflichtversicherung für die Gruppe abgeschlossen werden.

  • Bitte weist eure Teilnehmer darauf hin, dass die Einrichtungen des Camps nicht mutwillig zerstört werden!

  • Der Schlafbereich ist nachts "notbeleuchtet", im Pavillon gibt es Licht und Strom.

  • Die Grundstücke neben dem Zeltlager dürfen nicht betreten werden. Bitte sorgt dafür, dass es mit den Nachbarn keinen Ärger gibt!

  • Vermeidet Störungen und unnötigen Lärm und haltet bitte von 22.00 Uhr bis 8.00 Uhr eine Lagerruhe ein. Beachtet dazu bitte auch die Sonderhinweise!

  • Besucher dürfen ihre Zelte nicht auf dem Platz aufschlagen. Aber es gibt in der Nähe einen Campingplatz und ein günstiges Zeltgelände.

  • Essgeschirr und Bestecke müssen alle Teilnehmer und Mitarbeiter selbst mitbringen.

  • Ebenso ist Sportzubehör, wie Tischtennisschläger, Badmintonschläger und Bälle selbst mitzubringen.

  • Ärzte und Apotheker befinden sich in Ste. Enimie, in Ispagnac und in Florac.
    Das nächste Unfallkrankenhaus liegt in Mende.
    Selbstverständlich sollten zur Versorgung kleiner Wunden und zur Notfallhilfe Verbandsmaterial und Lagerapotheke selbst mitgebracht werden. Erste-Hilfe-Material ist natürlich von unserer Seite vorhanden.

  • Seit der Saison 2001 gibt es im Camp Blajoux ein Telefon. Das Telefon ist aber nur ein Nottelefon und kann deshalb nicht für Privatgespräche benutzt werden. Für das Hinterlassen einer Notfallnummer(!!!) beim Ansprechpartner in Deutschland, hier die Telefonnummer: 00.33.4.66.48.47.33 - aber bitte wirklich nur als Notnummer benutzen.
    Wer unsere Telefonnummer trotzdem leichtsinnig weitergibt und dadurch unsere Mitarbeiter vor Ort zum Nervenzusammenbruch treibt (und das ist schnell passiert!), muss mit Strafen nicht unter einem Eimer Mousse au Chocolat rechnen...

  • Handy-Besitzer können ihr Gerät gerne mitbringen. Die Erfahrung des letzten Jahres hat aber gezeigt, dass es im Verlauf der Tarnschlucht einige tote Ecken gibt, bitte plant eure Aktionen also mit Vorbedacht. Ein entsprechender Hinweis an eure Teilnehmer oder Schüler in diesem Zusammenhang wäre nett und spart Tränen aus Verzweiflung.

 


 

Sebastians wichtige Hinweise

 

Manchmal ist es einfach gut, wenn neue Gäste sich ihre Gedanken machen und uns diese dann auch mitteilen.

Von Sebastian, einem Lehrer, der im Jahr 2016 zu ersten Mal mit einer Schulgruppe am Tarn war, kamen einige wichtige Hinweise in Form einer Checkliste, die ich hier gerne unverändert einfügen möchte.

Einige Punkte wurden aber auch noch an den entsprechenden Stellen einarbeitet - "Doppelt genäht, hält besser!".

Und jetzt zu Sebastians Liste:

Checkliste für den Aufenthalt im Camp

Aktivitäten

Gruppengröße: Die Gruppengröße bei einer Aktivität (z.B.: Klettersteig) ist aus organisatorischen (Transport im Kleinbus, Ausrüstung) und aus sicherheitstechnischen Gründen oftmals auf acht Teilnehmer je Übungsleiter beschränkt. Für die anderen Gruppenteilnehmer sollte daher ein Zusatzprogramm geplant werden, dass von einer Lehrperson geleitet werden sollte.

Übungsleiter: Pro Gruppe steht ein Übungsleiter für Aktivitäten zur Verfügung. Je nach Verfügbarkeit kann ein weiterer Übungsleiter zum Preis von ca. 150€ pro Tag hinzu gebucht werden und dadurch eine größere Vielfalt an Aktivitäten angeboten werden.

Dauer: Je länger eine Aktivität inklusive Transport dauert, umso geringer wird die Vielfalt der Aktivitäten, die angeboten werden kann. Am besten teilen Sie uns im Vorfeld Ihre Wünsche mit, um zu überprüfen, ob alle Wünsche im gebuchten Zeitraum realisierbar sind.

Richtzeit für eine Aktivität:

  • Klettersteig: eine Gruppe (8 Schüler) pro Tag
  • Höhle: zwei Gruppen (8 Schüler) pro Tag
  • Kanu: 16 Personen pro Tag
  • Canyoning: zwei Gruppen pro Tag (auf Anfrage mit Zusatzkosten)
  • Bogenschießen:

Transport

Kleinbusse: Vor Ort kann es notwendig sein, dass die betreuenden Lehrer Schüler in einem Kleinbus transportieren müssen. Dazu muss vor Antritt der Reise eine Genehmigung durch die ADD, bzw. den Schulleiter sowie die Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte erfolgen. Maßgebend hierfür sind die „Richtlinien für Schulfahrten“ des Landes Rheinland-Pfalz (entspricht der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur vom 4. November 2005, zuletzt geändert am 2. Oktober 2007 [9211- 51 406/30])

Verpflegung

Anreisetag: Für den Anreisetag (in der Regel Sonntags) wird ein Grundstock an Essen und Getränken für die gesamte Gruppe benötigt.

Frühstück: Der örtliche Bäcker liefert leckere und preiswerte Baguettes (Flûtes) direkt ins Camp. Die Bestellung kann vor Ort im Camp erfolgen. Wenn Sie für den Anreisetag Brot benötigen, geben Sie uns bitte im Vorfeld Bescheid.

Camp

Reinigung: Das Camp wird in gereinigtem Zustand übernommen. Die Reinigung vor Ort erfolgt durch die Gruppe selbst. Am Tag der Abfahrt erfolgt eine Endreinigung durch die Gruppe.

Bustransport

Unterbringung: Um die Reisekosten für alle Gruppen zu reduzieren und die Umwelt zu schonen, organisiert der DVA eine Buskette für alle Gruppen. Um die Buskette aufrecht erhalten zu können, müssen die Busfahrer am Ort ihrer Abfahrt in einem Hotel mit zwei Einzelzimmern untergebracht werden. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Kostenkalkulation.

 

 


 

Packliste - als Vorschlag

 

Die folgende Auszählung bitten wir als Vorschlag zu werten, es wird sicher noch Ergänzungsbedarf geben oder auch weniger wichtige Dinge notiert sein, aber sie kann sicher als Vorlage für eine eigene Liste dienen.

Sehr wichtige Punkte haben wir hervor gehoben.

Mitzubringen sind neben der üblichen Kleidung (Die darf für viele Aktionen genre auch etwas älteren Datums sein!) für heiße, warme, kühle (und abends eventuell), kalte sowie ggf. nasse Tage und den anderen Dingen des täglichen Bedarfs:

  • Luftmatratze / Isomatte und Schlafsack (warm!), evtl. ein kleines Kopfkissen
  • Kanu- und Badeschuhe (am besten alte Turnschuhe, die fest am Fuß sitzen - keine Badeschlappen!
  • Festes Schuhwerk (für Wanderungen und Erlebnsisportaktionen)
  • Sonnenschutz
  • Sportzeug
  • Tischtennisschläger und ein paar TT-Bälle (falls vorhanden)
  • Geschirr (Teller, tiefer teller, Tasse, Besteck) am besten aus unzerbrechlichem Material und ein Geschirrtuch
  • Tagesrucksack (für Wanderungen, Ausflüge ...)
  • Getränkeflasche (unzerbrechlich)
  • Taschenlampe oder Stirnlampe
  • Badezeug und evtl. ein handtuch mehr als üblich
  • Personalausweis oder Reisepass bzw. Kinderausweis
  • Freizeitpass (soweit nicht vorher schon eingesammelt)
  • Auslandskrankenschein bzw. Krankenversicherungskarte
  • Kopie des Impfausweises
  • evtl. notwendige eigene Medikamente
  • Taschengeld (Dies kann recht sparsam ausfallen, da es nicht zu viele Möglichkeiten gibt, es auszugeben.)

Thema: Handy / Smartphone:
Noch immer gibt es in der Tarnschlucht einige Stellen, wo es keinen Empfang gibt. In beiden Camps ist das Telefonieren aber meist mit kleinen Einschränkungen möglich. Dennoch sollte die Sinnhaftigkeit des Mitführens dieser teuren Geräten hinterfragt werden. Einige Gedanken können bei der Entscheidungsfindung helfen:

  • Gefahr von Beschädigungen oder Verlust, da kaum sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten vorhanden sind.
  • Schlechter Empfang
  • Hohe Gebühren
  • Notfalltelefon im Camp (und sicher auch beim Betreuungsteam vorhanden)
  • Weg sein bedeutet weg zu sein - ununterbrochene Erreichbarkeit ist sicher nicht nötig
  • Gefahr von "Heimwehattacken" durch dauernde Gespräche mit zu Hause
  • Prävention von Suchtgefahren (500.000 Menschen in Deutschland sind nachgewiesen "online-süchtig" mit einer sicher recht großen Dunkelziffer von weiteren Süchtigen und stark Suchtgefährdeten)

Thema: Platz im Reisebus:
Der Stauraum ist begrenzt und wird zusätzlich noch für die Mitnahme eines Grundstocks an lebensmitteln benötigt. Deshalb sollte das Gepäck auf eine Reisetasche/Koffer (möglichst ohne angeknotete Schlafsäcke, Isomatten oder Schuhe) sowie einem kleinen Handgepäck (Tagesrucksack s.o.) begrenzt bleiben.
Eine Kennzeichnung der Gepäckstücke empfiehlt sich.

 


 

Hinweise für die Jugendlichen

 

  • Die Lagereinrichtungen sollten schonend behandelt werden.
    Bitte keine Aktionen wie Messerschnitte in Feldbetten und Zelten.

  • Da die Zelte nur über einen Zeltboden verfügen, müsst ihr unbedingt eine Luftmatratze oder eine Isomatte mitbringen.
    Das hält von unten warm und erhöht den Schlafkomfort erheblich.
    Der Schlafsack sollte nicht zu dünn sein, da es nachts manchmal empfindlich kalt werden kann.

  • Die Beförderung von Briefen und Karten nach Deutschland dauert zirka 3 Tage. Bitte immer vor die Postleitzahl ein “D” für Deutschland und unter den Ortsnamen: “ALLEMAGNE” (so heißt unser Land in Frankreich) schreiben.

  • Wichtige Papiere:
    Den gültigen Personalausweis, Impfpass und Krankenschein nicht vergessen!

  • Zum Kanufahren und Baden sind festsitzende Badeschuhe oder alte Turnschuhe angeraten, wie schmerzvolle Erfahrungen einiger eurer “Vorfahrer” gezeigt haben (scharfe Steine, Scherben oder gar Angelhaken im Flussbett).
    Daneben empfehlen wir gegen die Sonne eine Mütze.
    Bei kaltem, windigem Wetter bewährt sich eine dünne Regenjacke als Paddelbekleidung.
    Einen Satz alte Klamotten für sonstige Erlebnispsortangebote und ein Paar Wanderschuhe sind auf jeden Fall angeraten.

  • Essgeschirr und Bestecke müssen alle Teilnehmer selbst mitbringen.

  • Um von Frankreich nach Deutschland zu telefonieren, muss folgendermaßen gewählt werden:
    Vorwahl nach Deutschland (0049) - Vorwahl des Ortes: ohne führende Null 6331 (statt 06331) - Telefonnummer

  • In den Telefonzellen in Frankreich (Eine befindet sich nur 200 m vom Camp entfernt) ist die Nummer des Telefons angeschrieben, man kann sich also jederzeit zurückrufen lassen und dadurch den ein oder anderen Taschengeld-Euro sparen.

  • Und noch eine Selbstverständlichkeit: Unser tolles Euro-Geld gilt natürlich auch in Frankreich. Die Scheine sehen dort genauso aus wie bei uns, aber die Münzen haben eine andere Rückseite. Es werden aber auch Münzen mit deutscher Rückseite akzeptiert - aber das wisst ihr ja alles (?)...

 


 

Unsere Mitarbeiter vor Ort

 

In jedem Jahr müssen wir feststellen, dass es sehr große Unsicherheit gibt, was ihr an Hilfestellung von unseren Mitarbeiter(inne)n vor Ort erwarten dürft. Da gibt es Gruppen, die völlig überrascht sind, dass da jemand ist, der/die bei Kanuabholungen, Sportangeboten und vielen Problemen Hilfestellung leistet, aber es gibt auch Gruppen, die vergessen, dass ein Arbeitstag im Normalfall 7 bis 8 Stunden hat und nicht weit über 20.
Also welche Hilfe dürft ihr erwarten:

  • In jedem unserer Camps steht ein/e Übungsleiter/in für euch bereit.
  • Am ersten Tag besteht die Hilfe darin, das Gepäck vom Reisebus zum Camp zu fahren, die Campübergabe zu machen und sich euch und den Jugendlichen vorzustellen, wobei auch die Campregeln besprochen werden.
    Im weiteren Tagesverlauf kann dann eine Kanu - und/oder Klettereinführung stattfinden.
  • In den folgenden Tagen kann unser/e Mitarbeiter/in täglich Erlebnissportangebote machen (dies können 2 Halbtages oder 1 Ganztagesangebot sein). Sollte dann noch Zeit bleiben, hilft uner/e Frau/Mann vor Ort natürlich auch bei Einkäufen, Erledigungen und Kanuabholungen.
  • Das Programm der und des jeweiligen Folgetages legt ihr fest zund stimmt euch mit unseren Mitarbeitern ab, die durch ihre Erfahrung hilfreiche Tipps geben können und auch wissen, ob alles im geplanten Zeitrahmen ablaufen kann oder eher nicht.
  • Sollte es Beschädigungen oder defekte geben, so liegt auch deren Beheben im der Zuständigkeit der DVA-Betreuer. Bitte wendet euch gleich an sie! Wenn ihr erst am Abreisetag auf einen Mängel hinweist, kann der für euch nicht mehr behoben werden.
  • Am Abreisetag ist die/der DVA Mitarbeiter/in immer dabei. Dann werden die wichtigen Daten für die Endabrechnung notiert und die Campübergabe gemacht.
    Wenn dann alles gepackt ist und die Busrückfahrt ansteht, helfen unsere Mitarbeiter beim Gepäcktransport und beim Beladen des Reisebusses.

Und wenn ihr dann das Camp ordentlich und sauber übergeben habt, freuen sich die DVA'ler nach - hoffentlich - erlebnisreichen  und angenehmen Tagen mit euch auf ihren freien Tag, um wieder Kräfte zu sammeln für die Anknft eurer Nachfolgegruppe.

Beachtet bitte, dass der/die Betreuer/in vor Ort weisungsbefugt ist.
Und vertraut der Erfahrung unseren Mitarbeitern, wenn es um die Einschätzung von Gefahren geht (z.B.: Paddelverbot wegen Hochwasser, strikte Anweisungen bei Erlebnispsortangeboten ...).

FSL - Freiwiliges soziales Jahr beim DVA

Seit 2013 bietet der DVA die Gelegenheit ein freiwilliges soziales Jahr im Sport bei uns zu machen. Dieses Angebot wurde danach jährlich von einem jungen Menschen angenommen. Unser FSJ'ler ist dann als weitere Mitarbeiter des DVA in einem der beiden Camps (meist Prades) vor Ort und freut sich euch unterstützen zu können.

Dazu bedarf es an dieser Stelle aber einige Anmerkungen:

  • Die FSJ'ler sind sehr junge, teils recht unerfahrene Mitarbeiter
  • Sie sind als zusätzliche Hilfe dabei, ohne dass wir euch das vertraglich zusichern oder berechnen.
  • Jede Hilfe die vom FSJ'ler kommt, solltet ihr also als reinen Bonus verstehen.
  • Sollte der aktuelle FSJ'ler so fit sein, dass wir es nach ausreichender Einarbeitung verantworten können, dass er selbstständig Angebote mit euch durchführt, hat er unser volles Vertrauen und sollte dies von euch auch bekommen. Er ist dann genauso weisungsberechtigt, wie unsere sonstigen Mitarbeiter.
  • Falls es zu Problemen, Missverständnissen oder sonstigem Ungemach in der Zusammenarbeit kommt, bitten wir euch frühzeitig unseren Betreuer vor Ort anzusprechen.
  • Wir verstehen unsere FSJ'ler als zusätzliche Kräfte, die eine Hilfe und Bereicherung darstellen können, sind uns aber bewusst, dass es sehr junge Menschen sind, die zum Lernen zu uns gekommen sind. Bitte vergesst das nicht!



 


 

Krank im Frankreich

 

Wichtige Fragen und Antworten:

Wie sieht es mit der medizinischen Versorgung aus?

Unweit unserer Camps befinden sich die Praxen von Ärzten (in Ste. Enimie bzw. Ispagnac).  Zum nächsten Krankenhaus ist es leider etwas weiter, es befindet sich in Mende.  Dabei handelt es sich aber nur um ein Provinzkrankenhaus mit einer Notaufnahme. Bei komplizierten Fällen wird dann eine Verlegung nach Montpellier oder Clérmont-Ferrand notwendig.

Sprechen die Ärzt*innen deutsch?

Leider nein, aber fast alle sprechen ganz gut englisch, so dass eine ausreichende Verständigung möglich sein sollte.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Bei den Behandlungen in Arztpraxen und bei der Medikamentenabholung in Apotheken (in Ste. Enimie und/oder Ispagnac) müssen diese vor Ort bezahlt werden. In Deutschland werden die Kosten dann von den jeweiligen Krankenkassen zurück erstattet. Aber Achtung: Es werden nicht die kompletten Kosten erstattet, obwohl sowohl die Behandlung als auch die Medikamente günstiger sind als in Deutschland.
Bei Krankenhausaufenthalten und -behandlungen muss die Versicherungskarte vorgelegt werden, dann fallen vor Ort keine Kosten an.

Ist es ratsam eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen?

Aus oben genannten Gründen ist es ratsam eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die die offenen Kosten übernimmt, die die Krankenkassen nicht bezahlen.

 


 

Naturschutz

 

Vorbemerkung:
Der DVA vertritt die Meinung, dass wir jungen Menschen den Zugang zur Natur eröffnen und erhalten müssen. In diesem Sinn kann Natursport, wie ihn der DVA in den Kanucamps in der Tarnschlucht und bei sonstigen Aktivitäten betreibt, einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten.
Nur Menschen, die die Schönheiten der Natur erleben und genießen durften, werden sie auch als schützens- und erhaltenswert erachten.

Wir sollten aber in unserem Tun einige Grundregeln beachten:

  1. Erfreut euch an den Schönheiten der Natur!
  2. Nutzt die Chance Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, vermeidet aber unnötige Störungen!
  3. Entdeckt die Vielfalt der Pflanzenarten, zerstört aber nicht ihren Lebensraum!
  4. Helft mit, die Landschaft sauber zu halten.
    Werft bei Wanderungen und Kanutouren keine Abfälle weg, sondern entsorgt sie in den Müllcontainern.
  5. Landet beim Kanufahren nur auf Kiesbänken oder dafür vorgesehenen Kanuabholstellen an.
    Meidet Stellen zum Ein- und Ausbooten, an denen Schaden angerichtet werden könnte.
  6. Setzt Fahrzeuge zum Abholen der Wanderer oder Kanuten mit Überlegung ein.
    Jeder nicht gefahrene Kilometer ist ein Beitrag zum Erhalt der Umwelt.
  7. Lasst euch von der wunderbaren Welt der Höhlen faszinieren, brecht aber bitte keine Stalagmiten oder Stalagtiten ab (Was das ist, erfahrt ihr bei unseren Höhlentouren).
  8. Informiert euch über Projekte des Tierschutzes, wie etwa die Ansiedelung der Wildpferde auf dem Causse Méjean oder der Gänsegeier in der Jonteschlucht und nutzt die Chance eines Besuches dort.
  9. Leider erfordert die Infrastruktur in der Tarnschlucht den häufigen Einsatz von Fahrzeugen nicht nur beim Sport, sondern auch beim Einkaufen, Besichtigen und vielem anderen mehr.
    Stellt auch hier bereits im Vorfeld Überlegungen an, wie ihr Kilometer sparen könnt. (Beispiele: Macht vom Service der Brotlieferung auf den Platz Gebrauch und spart so zusätzliche eigene Kilometer. Rechnet konsequent durch, ob nicht der Einkauf im nahen Ispagnac einer weiten Fahrt zum nächsten Supermarkt vorzuziehen ist....).
  10. Die Abwässer unseres Camps werden nicht in einer Kläranlage gereinigt, sondern in einer septischen Grube gesammelt. Benutzt deshalb bitte keine Reinigungs- und Putzmittel, die die Bakterienkulturen der Grube zerstören. Seid sparsam im Verbrauch von Duschgels, Haarshampoos und sonstigen Waschmitteln - verwendet biologisch abbaubare Produkte.

Und zum Schluss: Nehmt den ersten Punkt dieser Grundregeln ganz, ganz ernst.

In diesem Sinne: Viel Spaß in unserem Kanucamp in der Tarnschlucht!

 


 

Hochwasser

 

Vorbemerkung:
Dieser Hinweis muss auf Grund behördlicher Auflagen allen Camp-Benutzern gegeben werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass es im Sommer keinen Grund gibt, sich deshalb Sorgen zu machen.
Daneben hat noch nicht einmal das bisher schlimmste aufgezeichnete Hochwasser (im November 1993) das Niveau des Teilnehmerbereichs erreicht.
Bitte schaut euch dazu auch die Planskizze an!

Verhaltensregeln bei Hochwasser (Übersetzung der Richtlinien des Departement de la Lozère):

Nach umfangreichen Niederschlägen kann der Fluss Tarn Hochwasser führen und eine Evakuierung des Campingplatzes nötig werden. Die Besitzer des Platzes werden vom Notdienst gewarnt, der ein Überwachungsprogramm eingerichtet hat. Die nachfolgenden Anweisungen informieren Sie wie Sie sich im Falle von Hochwasser verhalten sollen.

  • Der Alarm: Die Warnung wird durch ein Tonsignal (Horn) gegeben.
  • Die Evakuierung: Wenn die Situation besorgniserregend ist, wird eine Evakuierung angeordnet.
  • Untertags: Halten Sie sich bereit um Ihren Platz verlassen zu können. Begeben Sie sich zum Sammelpunkt.
  • Nachts: Wecken Sie einander so rasch wie möglich gegenseitig und schützen Sie sich mit einer Decke.
  • Vergessen Sie nie, dass die Sicherheit der Personen wichtiger ist, als die Sicherheit der Gegenstände.
  • GEHEN SIE AUF KEINEN FALL ZURÜCK!!
  • Der Sammelpunkt. Als Sammelpunkt dient das Sanitärgebäude.

 


 

Bitte für einen ruhigen Sommer

 

In einem anderen Teil dieser Informationen wurde bereits das Thema: Zeltplatzruhe behandelt.

Zur Situation:

Wir haben am Ende der Saison 2006 ein sehr schönes Erlebnis gehabt:
Die Bewohner der Häuser rund ums Château de Prades, die sich zu einem Verein zum Erhalt dieser wundervollen Gebäude zusammengeschlossen haben, besuchten uns im Camp und haben uns ausdrücklich für die Disziplin und Ruhe unserer Campbesucher gedankt.
Auch in Blajoux ist die Kritik der Ferienhausbesitzer von gegenüber langsam verstummt und hat guter Nachbarschaft Platz gemacht.

Dieses gute Verhältnis möchten wir natürlich nicht gefährden und brauchen dazu eure Mithilfe.
Beachtet deshalb bitte die Hinweise, die unten ausgeführt sind. Besprecht die Situation mit den Mitreisenden und Jugendlichen, die ihr betreut.
Wir würden uns freuen, wenn die Nachbarn in Blajoux und Prades auch nach der aktuellen Saison wieder einen Grund hätten, sich bei uns - für euch - zu bedanken.

Was schön wäre:

Wenn es uns gelänge einen Sommer zu verbringen, der euch nicht unzumutbar in der Jugendarbeit stört, aber auch den Nachbarn nicht ihre wohl verdiente Sommerruhe verdirbt.

Wie es klappen kann:

  1. Haltet bitte die gesetzliche Ruhezeit (22:00 - 8:00 Uhr) ein!
    Dies ist überall, wo man sich befindet ein “Muss” und kann natürlich auch nicht für die Sommerferien außer Kraft gesetzt werden.

  2. Vermeidet „Wildwuchs“ beim Einsatz von Musikgeräten!
    Nun scheinen in der heutigen Zeit Musikanlagen nicht mehr aus den pädagogischen Konzepten von Jugendfreizeiten wegzudenken sein. Sollte es dennoch ohne gehen, haben natürlich beide Seiten in wahrsten Wortsinne ihre Ruhe. Ansonsten haben wir in den letzten Sommern mit dem Angebot: keine Konservenmusik in der „heiligen“ Siestazeit (12:00-15:00 Uhr) gute Erfahrungen gemacht. Wenn ihr dennoch Musik hören wollt, - ein Recht, das wir in Gesprächen mit den Nachbarn verteidigt haben - könnt ihr die Lärmbelästigung für die Nachbarn reduzieren, wenn ihr in angepasster Lautstärke hört, das Gerät nicht direkt zum Fluss ausrichtet (Blajoux) oder das "Petit Café" zum Musikraum macht (Prades).

  3. Nutzt Alternativen zur Programmgestaltung!
    Warum nicht mal ein Konzert in Ispagnac besuchen, statt im Camp eine Lagerdisco durchzuführen? Im Sommer gibt es - nicht nur in Ispaganc - viele Konzerte, offene Disco-Abende und Veranstaltungen, die ihr zu Höhepunkten für die Vergnügungshungrigen machen könnt und bei denen oft mehr Stimmung herrscht, als bei einer Camp-Disco nur im trauten Kreise.

  4. Sprecht uns an, wenn ihr Orte braucht, wo ihr feiern und lärmen könnt, ohne jemanden zu stören - es gibt diese Orte am Tarn, auch im Sommer.

  5. Nutzt die Chance den Jugendlichen die ganze Schönheit der Gegend nahe zu bringen! Dazu gehört unserer Meinung nach auch das Erleben von Natur in ihrer Ganzheit und nicht nur als Spielplatz für Paddeltouren und Abenteuersport.  Ein Abend am Fluss auf einer Kiesbank, eine Wanderung mit Übernachtung unter den Sternen... Es gibt genug Raum für sehr intensive Erlebnisse. Das Erleben von Stille kann da - gerade für Jugendliche in unserer viel zu hektischen  Zeit - eine wichtige Erfahrung sein.

Was wir nicht wollen:

Wir möchten eine gute Beziehung zu unseren Nachbarn der Camps, egal ob Deutsche, Engländer, Belgier oder Franzosen in Ferienhäusern und natürlich auch den Einheimischen der Schlucht. Aber wir wollen nicht, dass ihr irgendwelche Probleme während der Zeit eures Aufenthaltes in unserem Camp habt, die eure wertvolle Arbeit mit den Jugendlichen behindert.
Deshalb verstehen wir uns als eure Helfer auch in dieser Sache und werden unser Möglichstes tun, um euch schöne und unbeschwerte Tage in unserem Kanucamp zu bereiten.

 


 

Für Rückfragen:

 

Während den kalten Jahreszeiten:

Bernd Dörr
Goethestr. 11
67125 Dannstadt
Tel.: 06231/407546
E-Mail: siehe hier!

Und wenn’s dann sommerlich ist:

Kanucamp Blajoux
Camping Chenevière
F-48320 Blajoux
Tel.: 0033/4.66.48.47.33

Die Campadresse für Briefe ins Kanucamp:

Kanucamp Blajoux
Name des Empfängers
Camping Chenevière
F-48320 Blajoux
Frankreich

oder

Kanucamp Prades
Name des Empfängers
Camping Solanet
F-48210 Prades
Frankreich

 

 


 

Zusatztipp:

 

eBook: "Zelten mit Kindern":

Alexander Kausler, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei ZELT.ORG (GFDK Gesellschaft für digitale Kaufberatung mbH) hat sich mit der Bitte einer kostenlosen Linkempfehlung zu ihrem eBook mit dem Thema “Zelten mit Kindern” an uns gewandt.

Dieser Bitte kommen wir gerne nach, denn im eBook finden Leserinnen und Leser umfangreiche Informationen zu:

  • Zelten mit Kindern – das sollte beachtet werden
  • Checklisten zum Camping mit Kindern
  • Spiele für Kinder
  • uvm.

Hier geht es zum eBook: https://www.zelt.org/ebook/

Herr Kausler schreibt dazu: "Selbstverständlich versteht sich unser Angebot ausdrücklich als kostenlos und darf gerne übernommen und und verbreitet werden."

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre - und bestimmt entdeckt ihr ja das ein oder andere Interessante darin.

 

 

 

 

Hilfe im Notfall

und über den Umgang mit kleinen Übeln

 

Leider kann es bei aller Vorsicht dennoch zu Erkrankungen und Verletzungen kommen. Wie damit in und um den Camps umgegangen werden sollte, wollen wir auf den folgenden Seiten klären.

Im Ernstfall kann schnelle Hilfe lebensrettend sein. Deshalb muss allen die internationale Notfallnummer 112 bekannt sein.

Weitere Hilfe bietet im folgenden unser kleiner Sprachführer und wie mit kleinen Übeln umgegangen sollte, wollen wir auch kurz beleuchten.

©-Hinweis: Die Infos entstammen dem DAK Magazin fit! aus dem Jahr 2009 und wurden von uns etwas bearbeitet und an mögliche Situationen im Camp angepasst.

 

Und hier könnt ihr euch den kompletten Informationstext als PDF herunterladen: PDF-Download

 


 

Kleiner Sprachführer

Übersetzungshilfe bei Notfällen in Frankreich

 

Mit Deutsch kommt man in Frankreich leider nicht sehr weit. Ein paar wichtige Sätze können helfen, vielleicht in englischer Sprache, besser in französisch.

 
Hilfe!

Help! Au secours!

Ich habe starke Schmerzen.

I am in great pain. J'ai des douleurs fortes.

Es ist ein Unfall passiert.

There has been an accident. Un accident s'est produit.

Ich brauche einen Arzt.

I need a doctor. J'ai besoin d'un médecin.

Ich wurde gestochen/gebissen.

I have been stung/bitten. Je me suis fait piquer/modre.

Können sie einen Arzt/einen Rettungswagen verständigen?
Could you please call a doctor/an ambulance? Pouvez-vous informer un médecin/une ambulance?

Wo bitte ist die nächstgelegene Apotheke?

Where is the nearest chemist's, please? Où est la pharmacie la plus proche, s'il vous plaît?

 


 

Blasen am Fuß:

Pflaster drauf

Ob Sightseeing-Tour oder langer Weg zur Aktivität - ehe man sich versieht, schmerzt eine Blase. Diese kurz säubern und ein spezielles Blasenpflaster draufkleben. Kleine Blasen nicht öffnen, weil die obere Hautschicht vor Infektionen schützt. Ganz große Exemplare vorsichtig mit einem kleinen Schnitt oder einer Punktion einstechen. Dann läuft die Flüssigkeit ab, der Druck lässt nach, die Blase trocknet ein.
Falls sie sich doch entzündet und anschwillt, besser zum Arzt gehen. Mit wasserdichten Blasenpflastern kann man sogar duschen oder schwimmen.

 


 

Entspannte Fahrt:

mit Ingwer und Frischluft

Die Busfahrt ins Camp oder die Fahrt mit dem Kleinbus zu den Aktionen wird schnell zur Qual. Wen Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit plagen, der hat die Reisekrankheit. Am besten vorn sitzen und geradeaus gucken, nicht lesen. Sonst wird das Nerven-System gereizt: Das Auge meldet Bewegung, der Gleichgewichtssinn Sitzen und Ruhe. Das beißt sich. Die Lieblingsmusik und Pausen bringen Ablenkung und Entspannung. Kühle, frische Luft im Auto tut ebenfalls gut. Ingwer und Minze, als Tee oder Bonbon, wirken vorbeugend. Auch spezielle Kaugummis oder Akupressurbänder helfen gegen Übelkeit.

 


 

Bei Durchfall:

Viel trinken

Vorsicht bei ungewaschenem Gemüse, Obst und unreinem Trinkwasser: Durchfall droht. Als einzige Beschwerde ist der ungefährlich und kann leicht mit einfachen Hausrezepten bekämpft werden. Wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Dazu eignet sich abgekochtes bzw. abgepacktes Wasser. In den ersten Tagen zusätzlich auf leichte Nahrung mit dünnen Brühen, Salzstangen, Zwieback und Bananen achten und viel trinken. Kinder und Jugendliche mit großem Flüssigkeitsverlust sollten frühzeitig einem Arzt vorgestellt werden, weil sie durch den Flüssigkeitsverlust bei Durchfallerkrankungen besonders gefährdet sind.

 


 

Zugestochen:

Stachel raus, Gel drauf

Leuchtende Farben, Parfümdüfte oder Süßes mögen auch Insekten. Ihre Stiche sind meist ungefährlich. Erwischt es einen, zieht man den Stachel ganz vorsichtig mit einer Pinzette, mit langen Fingernägeln oder einer Messerkante heraus. Vorsicht: Am Ende des Stachels sitzt oft eine Giftdrüse, die unversehrt bleiben sollte. Gegen die Schwellung hilft kühlendes Gel. Zwiebelscheiben gelten als altes Hausmittel. Vorsicht bei Insektenstichen im Mund- oder Rachenraum, weil die Schwellungen zu Atemnot führen können. Helfen Eis oder kalte Getränke nicht: Arzt aufsuchen.

 


 

Zecke:

rausziehen und desinfizieren

Zecken übertragen Krankheiten. Deshalb möglichst schnell mit einer Pinzette oder einer Zeckenzange entfernen. Die Zecke nah an der Haut fassen und langsam, ohne zu drehen, herausziehen. Vorsicht: nicht quetschen, sonst gelangen zusätzlich Krankheitserreger ins Blut. Die Wunde gründlich desinfizieren. Niemals Öl, Kleber oder Nagellack auf die Zecke geben. Bildet sich in den nächsten Tagen bis Wochen eine ringförmige, handtellergroße Hautrötung, besteht Verdacht auf Borreliose. Dann sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Festes Schuhwerk und lange Kleidung schützen vor Zecken.

Infos zu FSME: In Frankreich ist die Datenlage eindeutig. Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf. Mit FSME infizierte Zecken wurden bisher ausschließlich im Elsass gefunden. Das bedeutet, dass diese Gefahr am Tarn nicht gegeben ist.
Quelle: https://www.zecken.de/de/fsme/fsmerisikogebiete-europa

 


 

Gebissen:

Wenn man einer Schlange zu nahe gekommen ist

In der Tarnschlucht sind mehrere Schlangenarten heimisch. Manchmal kann man auch bei Kanutouren schwimmende Schlangen beobachten. Wie jedes andere wilde Tier, so sollten Beobachtungen von Schlangen nur optisch erfolgen. Wilde Tiere bitte nicht berühren, streicheln oder gar in die Hände nehmen. Bei den Schlangenarten am Tarn gibt es harmlose und friedliche Natternarten, aber es gibt auch die aggressivere Ringelnatter, die sich zu aufdringlichen Beobachtern auch mal mit Bissen erwehrt. Diese Bisse müssen dann gut desinfiziert und beobachtet werden. Oft kommt es - auch ohne Gift, denn dies besitzt die Ringelnatter nicht - zu Entzündungen. Dann den Arzt aufsuchen. Sollte die Art der Schlange, die gebissen hat nicht eindeutig bestimmt werden können, dann immer einen Arzt aufsuchen, denn am Tarn ist auch die Aspisviper heimisch. Deren Gift ähnelt dem der Kreuzotter, wenn es auch nicht so stark ist, muss dennoch ein Arzt aufgesucht werden. Meist kommt es nur zu Schwellungen und der Patient wird beobachtet, die Verabreichung eines Gegengifts ist dann nicht nötig.

 


 

Zu viel Sonne:

ab in den Schatten und kühlen

Kopf und Nacken sind oft lange der Sonne ausgesetzt: Ein Sonnenstich droht. Besonders Hautempfindliche, Rothaarige, Urlauber mit wenigen Haaren und Kinder sollten immer eine Kopfbedeckung tragen. Sonst reizt die Strahlung die Hirnhäute. Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel treten auf. Der Kopf ist meist heiß und gerötet. Dann sofort in den Schatten oder in einen kühlen, abgedunkelten Raum. Den Oberkörper am besten erhöht lagern. Feuchte Tücher und kalte Getränke kühlen. Wird es nach einiger Zeit nicht besser und treten Fieber oder Bewusstseinsstörungen auf, sofort zum Arzt.
Wir sind oft auf mit den Kanus auf dem Wasser unterwegs. Ein kühlendes Bad während der Pause, eine "Seeschlacht" oder wenigstens immer mal eine handvoll Wasser über den Kopf verhindern den Sonnenstich.

 

Ausstattung Blajoux


In unserem Kanucamp in Blajoux findet ihr alles, was für eine Selbversorger-Freizeit nötig ist. Wir wollen euch eine kleinen Überblick geben.

Genaueres könnt ihr der jeweils aktuellen Checkliste entnehmen, die ihr hier downloaden könnt.

Den Aufbauplan habt ihr euch sicher schon angeschaut. Aber da stehen natürlich keine leeren Zelte, sondern alle sind entsprechend ihrem Zweck ausgestattet.

Was wir euch bieten:

Küchenzelt mit kompletter Einrichtung (Spüle, Kocher, Wurstbräter, Kühlschränke, Töpfe ...)

Schlafzelte mit jeweils 5 Feldbetten

Clubzelt mit Tischen und Bänken

Jumbozelt mit Tischen und Bänken

Vorratszelt mit Tischen, Regal und Gefriertruhe

Sanitärgebäude mit Putzgeräten

Materialzelt mit Kanumaterial (Schwimmwesten, Paddeln, wasserdichten Tonnen)

Auf dem Gelände:

Kananhänger mit Kanadiern und Kajaks

Volleyballanlage

TT-Platte

Kleinfeldtore

Kletterturm

Slackline

Wir behalten uns kleine Änderungen an der Material-Checkliste, die vor Ort mit euch durchgegangen wird, vor.
Für Änderungs- und Ergänzungsvorschläge sind wir dankbar, können aber nicht versprechen, ob wir sie bis zur aktuellen Saison realisieren können. Natürlich werden wir während und am Ende eures
Aufenthaltes die Zeit nutzen, um eure Eindrücke und Erfahrungen ganz aktuell zu erfragen.

Was ihr selbst mitbringen müsst:

Für Küche und Sanitärbereich: Lappen, Schwämme und Putzmittel (Bitte auf sehr gute Umweltverträglichkeit achten!)

Für Essen und Verpflegung: natürlich alle Getränke und Verpflegung (das muss man aber nicht alles aus Deutschland importieren - die Busfahrer werden es euch danken!) und nicht vergessen: Bitte eigene Teller, Tassen und Bestecke sowie Geschirrhandtücher mitbringen!

Für die Schlafzelte: Bitte unbedingt eine Isomatte als Auflage für die Feldbetten mitbringen, das erhöht nicht nur den Komfort, sondern isoliert auch gegen Kälte von unten - und einen guten Schlafsack einpacken, denn die Nächte können kalt werden.

Für die Spiele: Bitte selbst TT-Schläger und alle Arten von Bällen mitbringen!

 

 

Ausstattung Prades

 

In unserem Kanucamp in Prades findet ihr alles, was für eine Selbversorger-Freizeit nötig ist. Wir wollen euch eine kleinen Überblick geben.

Genaueres könnt ihr der jeweils aktuellen Checkliste entnehmen, die ihr hier downloaden könnt.

Den Aufbauplan habt ihr euch sicher schon angeschaut. Aber da stehen natürlich keine leeren Zelte, sondern alle sind entsprechend ihrem Zweck ausgestattet.

Was wir euch bieten:

→ Küchenbereich im "Petit Café" mit kompletter Einrichtung (Spüle, Kocher, Wurstbräter, Kühlschränke, Töpfe ...)

Schlafzelte mit Holzfußböden

Pavillonzelt mit Tischen und Bänken

Sonnenkupel mit Tisch-Bank-Kombination

Vorratsbereich im Keller unterm "Petit Café" mit Tischen, Regal und Gefriertruhe

Sanitärgebäude mit Putzgeräten

Materialwagen mit Kanumaterial (Schwimmwesten, Paddeln, wasserdichten Tonnen)

Auf dem Gelände:

⇒ Kananhänger mit Kanadiern und Kajaks

⇒ Volleyballanlage

⇒ TT-Platte

⇒ Kleinfeldtore

⇒ Slackline

Wir behalten uns kleine Änderungen an der Material-Checkliste, die vor Ort mit euch durchgegangen wird, vor.
Für Änderungs- und Ergänzungsvorschläge sind wir dankbar, können aber nicht versprechen, ob wir sie bis zur aktuellen Saison realisieren können. Natürlich werden wir während und am Ende eures
Aufenthaltes die Zeit nutzen, um eure Eindrücke und Erfahrungen ganz aktuell zu erfragen.

Was ihr selbst mitbringen müsst:

Für Küche und Sanitärbereich: Lappen, Schwämme und Putzmittel (Bitte auf sehr gute Umweltverträglichkeit achten!)

Für Essen und Verpflegung: natürlich alle Getränke und Verpflegung (das muss man aber nicht alles aus Deutschland improtieren - die Busfahrer werden es euch danken!) und nicht vergessen: BItte eigene Teller, Tassen und Bestecke sowie Geschirrhandtücher mitbringen!

Für die Schlafzelte: Bitte unbedingt eine Isomatte oder Luftmatratze mitbringen - und einen guten Schlafsack einpacken, denn die Näcte können kalt werden.

Für die Spiele: Bitte selbst TT-Schläger und alle Arten von Bällen mitbringen!

 

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