Aktuelles aus den Camps

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Kanucamps des DVA: ES GEHT WIEDER LOS!

Nachdem im letzten Jahr (2020) leider alle Fahrten storniert bzw. die beiden letzten Fahrten von uns abgesagt werden mussten und auch in diesem Jahr keine Schulgruppe zu uns an den Tarn durfte, scheint es jetzt so, als könne es wieder losgehen. Dennoch hat Corona beim DVA einiges an Schäden hinterlassen, die sich wohl auch nicht mehr beseitigen lassen. So werden wir uns - schweren Herzens - mit dem Jahr 2021 von unserem Camp in Prades trennen müssen. Das bedeutet für die Zukunft leider wohl auch, dass wir der ein oder anderen Gruppe werden absagen müssen, weil die Kapazitäten halbiert sind. Wir versuchen aber unseren treuen Stammgästen Termine zu ermöglichen und für Schulgruppen - außerhalb der Sommerferienzeit und Hauptsaison in Frankreich - können wir Alternativen an Tarn und Chassezac anbieten.

Zurück zu diesem Jahr und der Coronakrise, die leider noch nicht ganz Vergangenheit ist. Das bedeutet, dass wir immer noch gewisse Einschränkungen haben und uns an gewisse Regulierungen halten müssen. Da sich diese Regelungen aber dauernd ändern - aktuell zum Glück immer mehr gelockert werden - möchte ich hier keine Regeln veröffentlichen, sondern bitte euch beim ADAC (dort gibt es nach meiner Erfahrungen immer die aktuellsten und verlässlichsten Informationen) nach zu lesen.

Hier könnt ihr das tun: ADAC-Seite im neuen Fenster öffnen

Wer sich über die Lage im Département de la Lozère informieren will, kann das hier tun:
Tableau de bord COVID-19 im neuen Fenster öffnen (und bei "Filtrer par département" Lozère anklicken)

Aber natürlich haben wir uns auch unsere eigenen Gedanken gemacht.
Um ehrlich zu sein: Wir können uns keine Freizeiten in unseren Camps vorstellen, bei denen maskierte Corona-Zombies über den Platz laufen und von Desinfektionsmittelspender zu Desinfektionsmittelspender hetzen. Das ist keine Jugendarbeit.
Aber natürlich leugnen wir nicht die Gefahren, die von SARS-CoV2 ausgehen können und haben uns deshalb reichlich Gedanken gemacht. Dabei haben uns die Aussagen der Aerosolwissenschaftler*innen sehr geholfen, von denen wir über Publikationen der Sportbünde erfahren haben und die wir auch auf unserer Gesundheitsseite verlinkt haben (Hier könnt ihr die PDF nachlesen.). Darin wird klar formuliert, dass es kein relevantes Infektionsgeschehen im Freien gegeben hat. Bei uns im Camp in Blajoux findet aber alles im Freien statt. Das heißt wir können guten Gewissens unser Camp für Freizeiten öffnen.
Aber natürlich sind dann doch Gruppen teilweise auf engem Raum zusammen, etwa bei der Busanreise, bei den Fahrten im Kleinbus zu den Aktivitäten oder auch in den Schlafzelten. Wir möchten deshalb alle unsere Gäste an die große Verantwortung bei und vor der Anreise erinnern und zu Maßnahmen auffordern, die hier für größere Sicherheit sorgen können.

Bitte testet euch und alle Teilnehmer*innen vor der Fahrt. Die geforderten PCR-Tests für die Einreise nach Frankreich mögen zwar entfallen, aber nutzt die Testmöglichkeiten für Antigen-Schnelltests in Deutschland vor der Anreise, am besten zu Beginn der Woche vor der Abfahrt und möglichst nahe vor der Abfahrt. Fordert eure Mitfahrer*innen auf sich in dieser Woche keine Infektionsrisiken auszusetzen (keine Treffen mit großen Gruppen; keine großen Familienfeste, kein Kontakt mit Infizierten ...) und bei den geringsten Symptomen die Reise anzusagen.

Das Management von Gefahren und Risiken ist unser Job und die unfallfreien Bilanzen der vielen Vereinsjahre sagen, dass wir darin ganz gut sind. Wir haben dabei gelernt, dass es sehr wirkungsvolle Maßnahmen zur Risikominimierung gibt und Maßnahmen die eher den Charakter von "Viel Rauch und Nichts" haben. Leider haben unsere Regierungen und Verwaltungen in der Krise nicht immer mit sinnvollen Maßnahmen auf die Gefahren reagiert, wir wollen diese Fehler nicht wiederholen. Natürlich könnt ihr alles vor Ort hundertmal desinfizieren oder mit Masken über den Platz laufen, aber euch muss klar sein, dass das viel Störung und Einschränkung bedeutet und wenig bis nichts bringt. Wenn ihr aber dafür sorgt, dass im Vorfeld alle Mitfahrer*innen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht infiziert sind, brauchen wir uns vor Ort keine Sorgen zu machen und können (fast) normale Freizeiten erleben.
Dieses "Fast" bedeutet allerdings eine weitere Einschränkung: Ihr solltet bei der Planung der Aktivitäten auf zu viele Begegnungen mit "Außenstehenden" verzichten, Menschenansammlungen meiden und euch bei Einkäufen immer mit Masken schützen. So können wir vermeiden, dass "unsere kleine, heile Welt" doch gefährdet wird.

Da Behörden in den letzten Monaten eher Regeln aufgestellt haben, die nur bedingt sinnvoll, dafür aber kontrollierbar waren (aber leider das Formulieren von sinnvollen, aber nicht kontrollierbare Regeln unterlassen haben), möchten/müssen wir diesen Stellen ein wenig entgegen kommen und haben natürlich ein Hygienekonzept und es laufend angepasst.

Hygienekonzept für Freizeiten im Camp des DVA

Ich freue mich auf die Begegnungen im Sommer und eine Corona-freie Zeit am Tarn.

 

 

Auszeichnungen

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