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Vitamine und Co.

UPDATES 1 - 5

Essenzielle Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe ....

 

Vorbemerkung in Zeiten von Corona:

Es gibt aktuell keinen Impfstoff und es gibt kein erwiesenermaßen wirksames Medikament gegen COVID-19. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns vor dem Virus schützen. Dies erfolgt in erster Linie durch die Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen, der Abstandsregeln und durch regelmäßiges Lüften, wenn wir uns in geschlossenen Räumen befinden. Darüber hinaus können wir uns aber schützen, in dem wir unser Immunsystem stärken. Hier wird kein Vitamin oder Wirkstoff als Wundermittel angepriesen, aber es soll die enorme Wichtigkeit einer ausreichenden Versorgung aufgezeigt werden.

Was bedeutet essenziell und wie viele dieser Nährstoffe gibt es?

Bei der Ernährung bezeichnet man alle die Stoffe als essenziell, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Dabei ist es so, dass bei den Vitaminen einige aus Vorstufen vom Körper synthetisiert werden können oder etwa Vitamin-D, das eigentlich kein Vitamin, sondern vielmehr ein Hormon ist, bei ausreichender Bestrahlung mit UV-Licht vom Körper gebildet wird. Daneben gibt es in der Wissenschaft noch gewisse Unsicherheiten und einige nicht-essenzielle Aminosäuren kann der Körper nur sehr schlecht bilden und sollten deshalb auch ausreichend zugeführt werden (z.B. Taurin oder Carnitin).
Es gibt verschiedene Hauptgruppen dieser Mikronährstoffe:

    • 13 Vitamine (A, B1, B2, B3, B5, B6, B7/H, B9, B12, C, D, E, K), die alle neben den Buchstaben-Bezeichnungen auch teilweise sehr komplizierte chemische Namen haben
    • 8 Mineralstoffe: Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Kupfer, Chlorid, Schwefel
    • 14 essentielle Spurenelemente: Chrom, Jod, Mangan, Selen, Zink, Nickel,Lithium, Kobalt, Silizium, Molybdän, Rubidium, Vanadium, Phosphor, Fluorid (unklar), Bor (wahrscheinlich essenziell)
    • 2 essenzielle Fettsäuren: Omega 6 und Omega 3
    • 10 bzw. 12 essentielle Aminosäuren: Arginin, Isoleucin, Leucin, Valin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Histidin, Cystein (semi-essentiell), Prolin (semi-essentiell)

Klar ist: Fehlt auch nur einer dieser Stoffe gänzlich, dann kann der Körper nicht so funktionieren wie er soll, im Extremfall mit tödlichem Ausgang. Mangelzustände werden sich in der Körperchemie immer irgendwo als Krankheiten manifestieren.

Gibt es noch eine weitere Gruppe von wichtigen Stoffen?

Dies muss mit Verweis auf die sekundären Pflanzenstoffe eindeutig mit Ja beantwortet werden.
Sekundäre Pflanzenstoffe sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten. Einige regeln das Wachstum der Pflanze oder dienen als Farb- und Duftstoffe. Andere wiederum schützen die Pflanzen vor Schädlingen, Bakterien oder Pilzen. Auch im menschlichen Körper verstärken sekundäre Pflanzenstoffe den Schutz vor Krankheiten.
Es sind bisher ca. 100.000 verschiedene dieser Stoffe bekannt, von denen 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist zwar zurückhaltend bei der Empfehlung einer täglichen Zufuhr (wie sie das z.B. bei den Vitaminen macht), aber unterstreicht, dass die präventive Wirkung dieser Stoffe wissenschaftlich als erwiesen gilt. Fast alle der verschiedenen Pflanzenstoffe haben eine immunmodulierende und antibiotische Wirkung und sollten deshalb besonders zur Stärkung des Immunsystems beitragen können (1).
Leider ist die Bioverfügbarkeit sehr unterschiedlich und wird von anderen Nährstoffen beeinflusst. So lässt sich beispielsweise die Verfügbarkeit von Kurkumin bei gleichzeitiger Einnahme von Pfeffer deutlich erhöhen, aber es gibt auch bei anderen Kombinationen negative Wechselwirkungen. Es deutet viel darauf hin, dass die Aufnahme dieser Stoffe über eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Gewürzen sowie Samen und Nüssen gesünder ist, als die Einnahme von Pillen mit isolierten Wirkstoffen.

Aktuell gerät ein weiterer Stoff ins Visier der Forschung: Spermidin. Er ist vor allem in Weizenkeimen und reifem Käse, aber auch in Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl ...) enthalten und wird schon länger beforscht, weil man Spermidin eine Wirkung auf den Alterungsprozess zuschreibt, wie er auch bei der durch das Fasten ausgelösten Autophagie beobachtet werden kann. Zum Thema COVID-19 konnten Virologen der Charité in Berlin um (den) Christian Drosten und Marcel Müller zeigen, dass humane Lungenzellen, die mit SARS-CoV-2 infiziert wurden, verminderte Autophagie betrieben. Zudem waren die Spermidin-Level in diesen Zellen deutlich vermindert. Durch die Gabe von Spermidin konnte schließlich auf die Infektion Einfluss genommen werden. Die Viruslast war um 85 % nach Gabe der körpereigenen Substanz reduziert (2). Diese In-Vitro-Versuche, also Experimente an Zellen außerhalb des Körpers, können natürlich nicht direkt auf den Menschen übertragen werden, aber sie machen Hoffnung.

Welche Mikronährstoffe spielen im Kampf gegen COVID-19 eine besondere Rolle?

Generell ist ein ausgewogener Mix aus Gemüse, Obst und Nüssen zur Stärkung des Immunsystems zu empfehlen, denn darin sind viele der wesentlichen Stoffe enthalten. Einseitige Ernährung (auch mit eigentlichen gesunden Nahrungsmitteln) ist immer zu vermeiden.
Als besonders wirksam haben sich folgende Stoffe erwiesen:

    • Vitamin A: Dieses fettlösliche Vitamin ist eher bekannt durch seine Wirkung auf unsere Sehkraft, aber es wirkt auch auf die Schleimhäute im Atmungstrakt. Dort, wo Viren zuerst ankommen, steigert es die Immunkraft und so können die Eindringlinge besser an dieser ersten Barriere gestoppt werden. Eine sehr gute Quelle für das Vitamin ist der Verzehr von Leber, dies scheidet jedoch für Vegetarier aus. Auch in anderen tierischen Produkten ist das Vitamin enthalten. In Pflanzen findet man nur eine Vorstufe, das Provitamin A, das dann vom Körper umgewandelt werden muss. Da in Deutschland ca 10-20 % der Bevölkerung unter einem Mangel an Vitamin A leiden, rät der Experte Uwe Gröber dazu, täglich 40-60 IE Retinol (Vitamin A) prokg Körpergewicht (z.B. Retinol haltiges Öl, 500 IE Vitamin A pro Tropfen) zu supplementieren (s.u. - Update 5).
    • Vitamin C: Gute Quellen sind Paprika, Broccoli, Grünkohl, Blumenkohl und Zitrusfrüchte (siehe dazu auch eigene Seite)
    • Vitamin D: Zur Bildung ab April tägliche Sonnenbäder ohne Sonnenschutzcreme, aber natürlich mit Vorsicht vor Schäden durch UV-Licht und/oder Einnahme von Vitamin-D-Präparaten am besten in öliger Form  (siehe dazu auch eigene Seite)
    • Zink: Aktiviert in ausreichend hoher Dosierung die Killerzellen. Zusätzlich wirkt Zink über mehrere weitere Wege stark antiviral. Leider sind die benötigten Mengen durch zinkreiche Ernährung (Leber, Linsen, Erbsen) kaum zu erhalten. Wenn man angeschlagen ist, kann ein Nährstoffpräparat helfen (3).
    • Selen: Ist Bestandteil des stärksten körpereigenen Antioxidans, der Glutathionperoxidase. Diese braucht Selen, um wirksam zu sein. Die Böden in Deutschland sind Selen-arm, deshalb sind tierische Produkte bessere Selen-Quellen. Aber auch Veganer können mit Kokosraspeln und Paranüssen den Bedarf decken. In Phasen hoher Virenbelastung sollte die tägliche Selen-Zufuhr erhöht werden. Paranüsse. Alternativ kann zu einem Nahrungsergänzungsmittel gegriffen werden, dabei ist aber immer die Gefahr einer Überdosierung zu beachten (4).
    • Mangan: Schützt die Mitochondrien. Wenn diese im Körper gut arbeiten können, ist das Immunsystem deutlich stärker. Deshalb kann Manganmangel zu einer Immunschwäche und verminderter Antikörperbildung führen. Mangan hat zudem die Eigenschaft, ein weiteres körpereigenes Antioxidans, die Mangan-Superoxid-Dismutase, zu aktivieren. Bei erhöhter Virenbelastung ist eine tägliche Aufnahme von 10 mg Mangan zu empfehlen, wie zum Beispiel über Haferflocken oder Haselnüsse erfolgen kann (5).
    • Omega-3-Fettsäuren sind sehr wichtig bei vielen Prozessen im Körper. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung. Leider ist in unserer Ernährung meist ein schlechtes Verhältnis mit viel zu hohem Anteil, der ebenfalls essenziellen Omega-6-Fettsäuren festzustellen. Deshalb ist es wichtig zur Stärkung des Immunsystems einen "Ölwechsel" vorzunehmen und verstärkt Omega-3-reiche Öle (Leinöl, Rapsöl, Walnussöl), statt der Omega-6-reichen Öle (Maiskeimöl, Sonnenblumenöl,  Distelöl) zu verwenden. Zweimal die Woche sollte fettreicher Seefisch (möglichst unbelastet und wenig umweltschädlich gefangen) auf dem Speiseplan stehen. Alternativ kann mit Fisch- oder Algenölkapseln ergänzt werden.
    • Aminosäuren: Unser Immunsystem besteht aus Aminosäuren. Dabei ist entscheidend, dass es bei keiner essenziellen Aminosäure zu einer mangelhaften Aufnahme kommt, denn hier gilt natürlich, dass das schwächste Glied entscheidend ist. Vegetarier*innen und Veganer*innen haben es etwas schwere sich ausreichend und hochwertig mit Aminosäuren zu versorgen, aber mit etwas Aufmerksamkeit gelingt es doch. Eine Aminosäure kann im Zusammenhang mit dem Immunsystem hervorgehoben werden: Lysin. Diese Aminosäure erhöht die biologische der Nahrung und hat selbst eine antivirale Kapazität (5). Sie ist besonders in Parmesankäse und Eier enthalten.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel (NEMs)?

Ein schwieriges Thema, denn hier gehen die Meinungen weit auseinander. Während man von vielen Stellen gebetsmühlenartig hört, dass das nur Geschäftemacherei sei, dass man nur teuren Urin produziere und dass die Einnahme darüber hinaus gesundheitsschädlich wäre, publizieren andere Stellen (nicht immer ohne erkennbare wirtschaftliche Interessen) wie wichtig es sei, die normale Ernährung durch NEMs aufzuwerten. Was klar sein sollte: Die Einnahme von NEMs kann eine vielseitige und gesunde Ernährung nicht ersetzen. Wer meint, sich weiterhin von Junk-Food ernähren und die Defizite mit ein paar Pillen zu beseitigen zu können, begeht sicher einen Irrtum. Nachgewiesen ist aber auch, dass es Probleme gibt, weil Fleisch aus Massentierhaltung nicht die Wertigkeit von Fleisch von Wildtieren hat, dass Zuchterfolge bei Obst und Gemüse zu Gunsten von Optik und Haltbarkeit erzielt wurden und dabei der Nährstoffreichtum verloren ging und dass unsere Böden durch die intensive Nutzung immer nährstoffärmer geworden sind. Bei Vitamin-D kommt noch hinzu, dass es in unseren Breiten nur von April bis Oktober und dann auch nur bei ausreichender Sonnenexposition gebildet werden kann. Hier deuten Studien eindeutig auf Mangelzustände - vor allem bei alten Menschen - hin.
Was soll man nun tun?
Optimal wäre es sicher, seinen Status immer mal wieder bestimmen sowie fachkundig auswerten zu lassen und dann eventuelle Defizite gezielt auszugleichen. Dies kostet aber recht viel Geld und wird von den Krankenkassen nicht erstattet. Alternativ kann man sich auf die Empfehlungen der DGE zurückziehen und die Meinung teilen, dass mit ausgewogener Ernährung schon alles passen wird. Was auf jeden Fall nicht angeraten werden kann, ist das völlig ungezielte Schlucken von NEMs. Die fettlöslichen Vitamine (A,D,E und K) sowie manche Mineralien und Spurenelement können sich im Körper anreichern und dann auch zu Überdosierungen führen. Die Risikobewertung unterscheidet sich weltweit deutlich. Ein sehr "liberaler"Arzt wie Dr. Ulrich Strunz schreibt dazu: "Drum sind in den USA Vitaminshops an jeder Straßenecke eröffnet worden. Und die müssen keine Prozesse fürchten wegen möglicher Überdosen, die ja passieren könnten, wenn ein Kind den Laden betritt und einfach wahllos Pillen in sich hineinstopfen würde. Könnte ja vorkommen. Würde automatisch Milliarden - Dollar-Prozesse auslösen. Haben Sie jemals davon gehört? Auch nicht?". Dagegen hört man in Deutschland allerorten Warnungen vor Überdosierung von Vitaminen und Co., egal ob in den Medien (SWR, Ökotest, Spiegel ...) oder durchs Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Deutlich höher als beim BfR liegen die Grenzwerte bei der EFSA (European Food Safety Authority), dort konnten nach Auswertung von Studien für die Vitamine B1, B2, B5, B7, C und K keine Obergrenzen festgelegt werden und bei anderen liegen sie deutlich über denen des BfR (z.B. Vitamin A 3000 µg statt 400 µg, Vitamin D 50 µg statt 5 µg, Vitamin E 300 mg statt 15 mg und Vitamin B12 bis 5000 µg statt 3-9 µg).
Ich möchte hier keine Empfehlung aussprechen, sondern einfach meine Herangehensweise schildern: Mir erscheint es absolut logisch und plausibel, dass es zu Mängeln kommen kann und dass negative (oder ausbleibende positive) Wirkungen nicht erst dort beginnen, wie Krankheiten wie z.B.: Skorbut (Vitamin-C-Mangel) und ähnliche sich manifestieren. Ich versuche deshalb meinen Bedarf zu decken, am liebsten mit guten Essen, aber auch mit einigen ausgewählten Nahrungsergänzungsmitteln. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Potenzial der sogenannten orthomolekularen Medizin erachte ich als sehr groß, denn Heilung bedeutet immer Selbstheilung, aber dazu müssen dem Körper alle notwendigen zur Verfügung stehen.
Und nichts ist besser, als eine abgewehrte Bedrohung, wenn Viren die Schutzschilde des Körpers nicht durchdringen konnten oder gleich zu Beginn von einer gut funktionierender Immunabwehr ausgeschaltet wurden.

Update 1 - Aktuelle Studie und Bericht der deutschen Welle in Netz

Im Grunde sind meine Bemühungen euch das Thema "Wichtigkeit der Immunabwehr" näher zu bringen der Tatsache geschuldet, dass dieses Thema in den Hauptmedien nahezu totgeschwiegen oder gar konterkariert wird. Da sieht, hört und liest man von teuren, unnützen oder sogar gesundheitsschädlichen Nahrungsergänzungsmittel, da werden schlechte (vielleicht gekaufte) Studien bemüht um das zu belegen - wozu?
Dann tut es gut, wenn man auch mal anderes liest, wie gerade die Veröffentlichung der Deutschen Welle: "Mit Vitaminen gegen COVID-19" (zum Beitrag ->). Darin wird dann auf den Review von Wissenschaftlern um den Biochemiker Adrian Gombart am Linus Pauling Institute der Oregon State University zur Relevanz von Nährstoffen für das Immunsystem verwiesen (7). "Die getroffenen Maßnahmen sind alle wichtig. Es ist aber auch wichtig, dass wir auf unseren Nährstoffstatus achten, damit unser Immunsystem überhaupt funktionieren kann", wird Gombart zitiert. Dabei seien Vitamin C und D (siehe dazu die eigenen Seiten auf dieser Homepage) oder andere Mikronährstoffe wie Zink, Eisen und Selen viel mehr als ein "nice to have". Im ungünstigsten Fall könne ein Nährstoffmangel den Viren Tür und Tor öffnen, weil der Körper außer Stande sei, sich gegen die Eindringlinge zu verteidigen. Für Menschen, die ohnehin zu einer Risikogruppe zählen, sei die Gefahr eines schweren Krankheitsverlauf dann besonders hoch. So sehe ich das auch und habe mich deshalb an die Ausarbeitung dieser Seiten unserer Homepage gesetzt und lege es euch dringend ans Herz, euch um euer Immunsystem zu kümmern.

Update 2 - EFSA und Health Claims

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Health Claims erstellt, die die besonderen Auswirkungen von Inhaltsstoffen oder Lebensmitteln auf die Gesundheit erklären. In der im Artikel 13 geregelten Liste sind aktuell 222 gesundheitsbezogene Angaben zugelassen, weil sie als wissenschaftlich gesichert gelten und deshalb gemacht werden dürfen. Danach gilt:

    • Vitamin A trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Biotin trägt (u.a.) zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei.
    • Folssäure trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Vitamin B2 trägt (u.a.) zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei.
    • Vitamin B3 trägt (u.a.) zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei.
    • Vitamin B6 trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Vitamin B12 trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Vitamin C trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Vitamin D trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Eisen trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Kupfer trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Selen trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
    • Zink trägt (u.a.) zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Die Liste der Nährstoffe, mit nach EFSA gesicherten positiven Wirkungen auf Schleimhäute (Abwehr von Viren) und Immunsystem ist lang. Dies zeigt die Wichtigkeit einer ausreichenden Versorgung mit diesen Mikronährstoffen bevorzugt über eine gesunde Ernährung mit ausreichend Gemüse - zur Not alternativ und bei sehr starken Mängeln auch über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel.
Übrigens Leistungssport, Drogen, Gifte und Arzneimittel rauben dem Körper Mikronährstoffe. Also richtig dosieren (Bewegung), vermeiden (Drogen und Gifte) und nur wenn es wirklich indiziert ist einnehmen (Arzneimittel) und dann immer auf ausreichende Zufuhr von Mikronährstoffen achten.

Update 3 - Über den Zusammenhang zwischen dem Selenstatus und dem Verlauf von COVID-19 in China

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Margaret Rayman von der University of Surrey hat einen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Heilungsrate und dem regionalen Selenstatus in China festgestellt und haben ihre Ergebnisse im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht (8).
Ramy Saad einer der Wissenscaftler schreibt dazu: "Die Korrelation, die wir identifiziert haben, ist überzeugend, insbesondere angesichts früherer Forschungen zu Selen und Infektionskrankheiten. Daher ist eine sorgfältige und gründliche Bewertung der Rolle, die Selen in Covid-19 spielen kann, sicherlich gerechtfertigt und kann dazu beitragen, laufende Entscheidungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu leiten. "
Leider wartet man in Deutschland erfolglos auf beginnende Studien.

Update 4 - COVID-19: Der Zusammenhang zwischen Entzündungen und die Rolle der Ernährung bei der potenziellen Minderung

Eine im Mai erschienene Übersichtsarbeit spekuliert über die Bedeutung der Ernährung als Strategie zur Unterstützung der Immunfunktion inmitten der COVID-19-Pandemie und identifiziert Lebensmittelgruppen und wichtige Nährstoffe von Bedeutung, die die Ergebnisse von Infektionen der Atemwege beeinflussen können. Die Forscher*innen schreiben, dass Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin D und Zink für die Behandlung von COVID-19 vielversprechend sein können, dass aber noch viel Forschung nötig ist. Es wird aber darauf hingewiesen, dass eine ausgewogene Ernährung und das Aufgeben schlechter Ernährungsgewohnheiten sicher positive Wirkung hat.

Update 5 - Uwe Gröber & Prof. Jörg Spitz zu Corona, Influenza & Co - Wie stärke ich meine Abwehrkräfte

In einem "Spitzengespräch" mit dem Apotheker und führenden Mikronährstoffexperten im deutschsprachigen Raum, Uwe Gröber, erklärt dieser, mit welchen Mikronährstoffe wir in Zeiten von Grippe und COVID-19 unbedingt ausreichend versorgt sein müssen. Er erklärt, welche Zusammenhänge in der Wirkung es gibt und erzählt von spannenden neuen Studien zu Vitaminen und Co.
Hier kann der Beitrag auf YouTube angesehen werden: zum Beitrag
Hier kann eine PDF mit der Zusammenfassung der Informationen bestellt werden: zur PDF

Aber jetzt, genug gelesen, raus an die frische Luft und bewegen, bewegen, bewegen ...

 

Zum Nachkontrollieren - Studien und Veröffentlichungen zum Thema:

(1) Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit. (zur Homepage der DGE ->)
(2) bioRxiv - The Preprint Server For Biology: Analysis of SARS-CoV-2-controlled autophagy reveals spermidine, MK-2206, and niclosamide as putative antiviral therapeutics (zur Studie ->)
(3) U.S. National Library of Medicine: The Role of Zinc in Antiviral Immunity (zur Studie ->)
(4) U.S. National Library of Medicine: Selenium, Selenoproteins and Viral Infection. (zur Studie ->)
(5) U.S. National Library of Medicine: Manganese Increases the Sensitivity of the cGAS-STING Pathway for Double-Stranded DNA and Is Required for the Host Defense against DNA Viruses. (zur Studie ->)
(6) U.S. National Library of Medicine: Mechanistic aspects of apoptosis induction by l-lysine in both HTLV-1-positive and -negative cell lines. (zur Studie ->)
(7) MDPI Journals: Optimal Nutritional Status for a Well-Functioning Immune System Is an Important Factor to Protect against Viral Infections (zur Studie ->)
(8) The American Journal of Clinical Nutrition: Association between regional selenium status and reported outcome of COVID-19 cases in China (zur Veröffentlichung ->)
(9) MDPI Journals: COVID-19: The Inflammation Link and the Role of Nutrition in Potential Mitigation (zur Studie ->)

 

Auszeichnungen

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