Bildstreifen DVA

Für Mitglieder

efb

Das elektonische Fahrtenbuch des DKV

Und so geht's:

Formular RegistrierungFormular - Login1. Seite zur Registerierung aufrufen: Registrieren
Hier müssen dann die persönlichen Daten sowie der Verein (DVA) eingetragen und ein Passwort vergeben werden.

2. Seite zum Login aufrufen: Login
Hier mit dem vergebenen Benutzernamen und Passwort anmelden.

3.  Nun im Homeverzeichnis in der Rubrik: Fahrtenbuch/Fahrt anlegen die Touren eintragen.

4. In der Rubrik: Profil&Community/Zuordnung zum Verein anfordern könnt ihr dann eure Mitgliedschaft bestätigen lassen oder ihr informiert mich (Kontakt: Bernd), damit ich eure Mitgliedschaft bestätigen kann.

Es können dann alle Fahrten ausgewertet und bearbeitet werden oder auch eigene Boote verwaltet werden und viele andere Funktionen, die man braucht - oder auch nicht.

Wichtig für den DVA: Alle Fahrten landen im Vereinsfahrtenbuch und können somit bei der Auswertung und Zuschussberechnung Geltung finden.

 

Coronaschutzmaßnahmen bei DVA-Aktionen

 

Vorbemerkungen

Wir haben uns entschieden nicht alle geplanten Aktivitäten abzusagen, soweit die Durchführung mit den zur Zeit der Aktion geltenden Bestimmungen vereinbar sind.
Wir wollen ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass niemand im Vorstand des DVA gegen die geltenden Bestimmungen verstoßen möchte, Vorstöße billigt oder herbeiführen möchte. Ebenso sind wir der Meinung, dass die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung richtig und maßvoll sind und es keinen Grund gibt an der Gefährlichkeit des SARS-CoV2-Viren zu zweifeln.
Aber wir möchten dennoch im Rahmen des Machbaren versuchen aktiv zu sein.

Bei allen vom DVA-Vorstand als DVA-Aktion bestätigten Aktivitäten gelten deshalb die im Folgenden ausgeführten Regeln, die auf Basis der derzeit aktuellen, 8. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz aufgestellt wurden.


Allgemeine Hinweise

Nach Überzeugung vieler Wissenschaftler ist eine Übertragung des Coronavirus im Freien wesentlich unwahrscheinlicher, als in geschlossenen Räumen. Es dürfen nur Outdoor-Events stattfinden.
Personen mit Krankheitszeichen, die auf eine Coronainfektion hinweisen können, dürfen nicht an Aktionen teilnehmen. Personen, bei denen eine Coronainfektion einen schwereren Verlauf vermuten lässt (Risikogruppen), wird von einer Teilnahme abgeraten.
Falls notwendig, können diese Maßnahmen auch kurzfristig neuen Verordnungen angepasst werden.


Regeln und Hygienemaßnahmen

    • Die Teilnehmer*innen, soweit nicht dem selben Haushalt angehörig,  müssen untereinander den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m einhalten.
    • Sollte das Abstandsgebot nicht umsetzbar sein, besteht Maskenpflicht (z.B.: Fahrten in Fahrzeugen o.ä.).
    • Die bekannten Hygieneregeln sind einzuhalten (regelmäßiger Händewaschen mit Seife, Nies- und Husthygiene, ...).
    • Es ist zu vermeiden, Gegenstände anzufassen, die eventuell von anderen Personen angefasst wurden oder eventuell werden könnten (z.B.: Sicherungsgeräte...).
    • Mitgebrachte Nahrungsmittel und Trinkgefäße dürfen nicht an andere weitergegeben werden.
    • Auch in den Pausen gelten die Abstandsregeln.
    • Bei Aktionen mit Übernachtungen dürfen pro Schlafgelegenheit (Zelt, Zimmer ...) nur Personen aus maximal 2 Haushalten zusammen untergebracht werden.
    • Die  Kontaktdaten der Teilnehmenden sind zu erfassen und mindestens 4 Wochen aufzubewahren. Auf Verlangen werden die Kontaktdaten, an berechtigte Behörden weitergegeben.
    • Teilnehmer*innen die nach der Teilnahme an einer Aktion bei sich Krankheitszeichen, die auf eine Coronainfektion hinweisen können, feststellen, werden gebeten dies dem DVA mitzuteilen.
    • Alle Teilnehmenden müssen (zusätzlich zu dem in der Aktionsbeschreibung erwähnten) folgendes mitzubringen: Maske, Papiertaschentücher, Seife oder Desinfektionsmittel) zur Händedesinfektion.


Selbstverpflichtung

Die Voraussetzung für die Teilnahme an einer Aktion, ist die Zustimmung der Teilnehmer*innen, sich an diese Coronaschutzmaßnahmen zu halten.


Verantwortung

Die zuständigen Übungsleiter*innen der Aktionen sind für die Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich und angehalten, Fehlverhalten zu korrigieren.
Sie dürfen Teilnehmende, die sich trotz wiederholter Aufforderungen nicht an die Regeln halten, von den Aktionen ausschließen.

 

 Das neue Lager des DVA

Abschied in Gerhardsbrunn - Willkommen in Dannstadt

 

Zur Geschichte - ganz kurz:

Viele Jahre lagerte das Material des DVA in der Scheune auf Ulrichs und Christels Hof in Gerhardsbrunn. Ulrich kümmerte sich tapfer um Unterbringung, Wartung und Pflege. Leider haben wir von Ulrich Abschied nehmen müssen und so stellte sich bald die Frage, wo und wie es mit dem Material weitergehen könnte - denn von Dannstadt bis Gerhardsbrunn ist es schon eine gute Strecke. Aufs Claudias Initiative konnte dann 2019 ein Garten mit Gartenhaus und alter Scheune nur 200 m entfernt vom Büro des DVA in Dannstadt gefunden werden. Leider waren Garten und Gebäude in erbärmlichen Zustand, so dass ordentlich Arbeitsbedarf bestand und noch besteht.

Kapitel 1:
Arbeitseinsatz am neuen DVA-Bootslager - Zusammen sind wir stark!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfer*innen bedanken, die am Samstag, 12.10. dabei waren und das Gelände rund um unser neues Bootslager bearbeitet haben.
Wir - 18 DVA'ler von 6 bis über 60 - haben Unkraut gejähtet, Bäume gepflegt, Hecken geschnitten, Bodenplatten ausgebaut und neu verlegt, den Schuppen für die Boote bearbeitet und vieles mehr.
In der Mittagspause haben wir uns gemeinsam bei Eintopf und Kuchen gestärkt (Danke nochmals an Sebastian) und dann weiter geschufftet. Jetzt ist der erste grobe Schritt getan und wir können im nächsten Frühjahr unsere Blumenwiese anlegen und das geplante Insektenhotel bauen.
Die fleißigen Helfer sind auf den Bildern 1-3 zu sehen.

Kapitel 2:
Bau des Insektenhotel: "Hôtel des Abeilles"

Leider musste ja Corona-bedingt unser geplanter Arbeitseinsatz am 2. Mai ausfallen und damit auch der Bau eines Insektenhotels durch die DVA-Jugend unter Anleitung von Lena. Um den Schaden für die Insekten zu minimieren, haben dann Mira und Jona wenigstens eine kleine alternative Insekten-Unterkunft entworfen, zusammengebaut und aufgehängt. Darin sollen dann nicht nur Wildbienen, sondern auch andere Insekten einen Platz finden. Und für das "Grand Hôtel des Insectes" liegen auch schon Pläne vor und vielleicht können wir die dann doch noch gemeinsam in der Tat umsetzen.
Die Planer und Erbauer des Bienenhotels sind auf dem Bild 4 zu sehen.

Update 23.05.2020: Die ersten Zimmer (Holunderröhrchen) im Hôtel des Abeilles sind bezogen!

Kapitel 3:
Gebäudestatik des Schuppens - Damit nichts einkracht

Bei den Vorarbeiten mit Heiko im letzten Herbst wurde schon deutlich, dass am Schuppen dringend das Dach besser abgestützt werden muss, damit es nicht einkracht. Leider hat sich mal wieder gezeigt, dass es nicht mit kleinen Arbeiten getan ist. Die Stützpfosten am hinteren Teil waren so marode, dass sie ersetzt werden mussten und die Dachbalken mussten erst entnommen und dann wieder eingebaut werden. Auf dem Bild 5 ist ein Zwischenstand zu sehen.
Aktuell sind alle Pfosten wieder gesetzt - das Dach ist wieder stabil.
Weiter geht's mit dem Innenausbau und Verschönerungsmaßnahmen.

 

Hier ein paar Impressionen:

Arbeitseinsatz 2019   Arbeitseinsatz 2019   Arbeitseinsatz 2019   Insektenhotel 2020   Bauarbeiten - Stützpfosten erneuern

 

Ein Virus attackiert unsere Gesundheit

Update 06.10.2020

 

Hallo liebe DVA‘ler*innen,


noch immer gibt es keine Entwarnung im Geschehen um das neue Virus: SARS-CoV-2. Im Gegenteil aktuell (Ende Oktober) befinden wir uns in der sogenannten zweiten Welle. Und wir gehen auf den Winter zu.

Seit meinem ersten Eintrag auf dieser Seite hat sich einiges geändert, aber immer noch gibt es viel Unsicherheit.
Nach ein paar überarbeiteten Vorbemerkungen und Klarstellungen möchte ich euch ein paar Tipps verlinken, wie ihr eure Gesundheit schützen könnt. Aber zuvor müssen wir uns über einige Sachverhalte klar werden.

Eines dürfte nach den Lockdowns des Frühlings klar sein: Weitere strikte Lockdowns werden die Gesellschaften vieler Länder kaum verkraften und wenn man sich die Erfolge und Misserfolge der Lockdowns vieler Länder ansieht, dann wird man schnell zur Meinung gelangen können, dass je strikter, desto besser - wenn überhaupt - nur kurzfristig richtig war. Unser Nachbar Frankreich hat sehr restriktiv und völlig undifferenziert reagiert, Ergebnis: kurzfristige Erfolge, aber auch viel Frust in der Gesellschaft und aktuell ein Hochschnellen der Zahlen. In Schweden dagegen, wo man mehr auf Einsicht gesetzt hat, ist diese Entwicklung nicht zu beobachten. Wer am Ende besser dastehen wird, muss sich zeigen, aber da die Wirtschaft vieler Länder am Boden liegt, die Nerven von Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern extrem angespannt sind, werden wir uns flächendeckende Schließungen weder in Schule noch in Beruf leisten können - und alle, die noch unter den Beschränkungen leiden (Kunst, Sport ...) brauchen dringend wieder mehr Freiheiten.

Das Wundermedikament und der Impfstoff sind aktuell noch nicht erhältlich. Beim Impfstoff gibt es zumindest Hoffnungsträger und wenn man alle - sonst übliche und berechtigte - Vorsicht außer Acht lässt, mag es sein, dass Anfang kommendes Jahres tatsächlich Impfstoffe auf den Markt kommen werden. Aber noch sind die nicht da und noch ist nicht sicher, ob sie da sein werden. Und wenn sie da sein werden wird es nach Aussagen vieler Wissenschaftler bis Mitte 2022 dauern bis alle Willigen geimpft sind.

Was also tun?

Zuerst mal keine Panik verbreiten und sich nicht kirre machen lassen. Und keinen starken Männern hinterher laufen - schon gar nicht, wenn wie bei Söder in Bayern starken Worten keine Erfolge gegenüber stehen (siehe Zahlen in Bayern, siehe Chaos bei den Tests, siehe Meinung der Wissenschaft zu Test ohne Verdacht ...). Wir brauchen keine starken Worte (und schon gar keine starken Männer), sondern ein sachliches und überlegtes Herangehen, das auf Einsicht und Freiwilligkeit setzt. Deshalb gibt es an dieser Stelle an den Vorschlägen aus dem Frühling dieses Jahres nur wenig zu ändern:

Taktik muss es sein, dass möglichst wenige Menschen schwere Verläufe bekommen.

Eines muss uns allen klar sein und man kann den Worten des Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. in der Zusammenfassung der Stellungsnahme zu COVID-19 vom 8.9.2020 nur zustimmen:
"Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen, aber es ist nicht auszuschließen, dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen Maßnahmen inzwischen größeren Schaden anrichten könnten als das Virus selbst. Jegliche Maßnahmen sollten entsprechend wissenschaftlich begleitet werden, um den Nutzen und Schaden bzw. das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu dokumentieren. Es werden insbesondere randomisierte Studien dringend benötigt um die politischen Entscheidungen angemessen zu stützen." (Hier zur geht's zur Seite des EbM Netzwerk und hier zur Stellungsnahme als PDF)

Hier ein paar Handlungsoptionen, mit Vor- und Nachteilen:

(Und wer es nicht von mir und mit meinen Worten lesen will, die/der findet hier eine tolle Zusammenfassung, die sich nicht nur auf MS-Patient*innen und nicht nur auf SARD-CoV2 fixiert.)

1. Verhinderung weiterer Infektionen durch soziale Distanzierung mit allen erkannten und mehr und mehr zu Tage tretenden Nebenwirkungen, also Wirtschafts- und Gesellschaftsschäden. Das reicht von der Pleite des kleinen Ladenbesitzers bis zum Konkurs von Riesenunternehmen; über Notstände im Bereich Bildung; und von schwachen Depressionen auf Grund von Einsamkeit bis hin zu häuslicher Gewalt und Suizid.

2. Schutz von besonders Gefährdeten mit den Risiken, dass dies nicht gelingt (siehe Altenheime in Wolfsburg und Würzburg). Die dadurch in Kauf genommene schlimme Trennung von alten und kranken Menschen von ihren Lieben hat in den letzten Wochen und Monaten zu viel Unheil geführt. Hier müssen dringend bessere Lösungen gefunden werden.

3. Hygienemaßnahmen – hier gibt kein Wenn und Aber, einfach machen!

4. Das Tragen von Masken ist nun wirklich kein Ding und sollte selbstverständlich sein. Der Nutzen ist nicht völlig gesichert, aber doch recht gut belegt und in den Monaten, wo lüften von Räumen wegen der Kälte immer schwerer wird, sollte jeder kleine positive Effekt genutzt werden.

5. Mundspülung hilft gegen Coronavirenn - es scheint lächerlich, dass man mit einfachsten Mitteln einiges erreichen kann, was ansonsten nur mit viel technischem Aufwand (z.B.: Filteranlagen) oder sozialem Aufwand (z.B.: Abstandsregelungen) zu erreichen ist. Aber eine Studie konnte belegen, dass Viren hochem­pfind­lich gegenüber Mundspülungen sind. Die Corona-Viren verbreiten sich zuerst im Hals und Rachenraum. Dort sind sie für die Mundspülungen erreichbar. Also einfach öfter mal am Tag ein wenig Gurgeln kann laut der Studie die Viruslast deutlich reduzieren und somit schweren Erkrankungen vorbeugen. Dabei sind nicht alle Mundwasser gleich wirkungsvoll, aber das kann man in der Studie nachlesen (hier geht's zur Studie ->).

Aber es bleibt noch eine, in der öffentlichen Diskussion immer noch sträflich vernachlässigte Möglichkeit:

6. Die Stärkung des Immunsystems der ganzen Bevölkerung ist eine Maßnahme, die über den Schutz gegen das neue Virus hinaus auch ansonsten nur Nutzen für die Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes bringt.

Das Wieso und Wie möchte ich im Folgenden ausführen.

Wenn man an vielen veröffentlichten Zahlen (Infizierte, Todesfälle ...) berechtigte Zweifel haben kann, so gibt es an einer Tatsache keinen Zweifel und es wird zu recht von allen Quellen bestätigt, dass Menschen mit schwachem Immunsystem gefährdeter sind als Menschen mit intaktem Immunsystem. Wenn dies bekannt ist und nicht bezweifelt wird, so verstehe ich nicht, wieso wir immer nur trübe Nachrichten hören und nichts, was uns ermutigt und ermächtigt. Das will ich hiermit nachholen. Wie schon an anderer Stelle in Analogie zu Gefahrensituationen im Abenteuersport ausgeführt habe: Handlungsoptionen zu haben, nimmt Angst - und Angst bedeutet Stress und Stress schwächt das Immunsystem.

Vorab ein paar Informationen, die nicht allen bekannt sein dürften:

- Männer sind vom Coronavirus schlimmer betroffen als Frauen.
Erklärungsansatz:
Männer haben ein schwächeres Immunsystem als Frauen. (Belege: https://www.pnas.org/content/early/2016/03/16/1520113113.abstract?sid=8b9ad636-a77c-4475-8bba-f5d3ec4b0bc4 - abgerufen: 09/04/20). Das liegt daran, dass Männer über ein X- und ein Y-Chromosom verfügen, wohingegen Frauen ein doppeltes X-Chromosom haben. Laut US-Forschern liegen auf dem X-Chromosom mehr Gene für die Immunabwehr, was Frauen das bessere Immunsystem beschert. Das hat für Frauen aber auch einen Nachteil, denn Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper angreift, sind bei Frauen deutlich häufiger, als bei Männern. Diese sind aber durch ihr schwächeres Immunsystem anfälliger für Infektionen – wie die aktuellen Zahlen belegen.

- Alte Menschen sind sind vom Coronavirus schlimmer betroffen als Junge.
Erklärungsansatz:
In Deutschland haben eine Großzahl der Menschen einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel und ältere Menschen haben einen niedrigeren Vitamin-D Level als jüngere Menschen. Und ganz wichtig: Die Versorgung ist vor allem in den Wintermonaten sehr schlecht, weil Vitamin-D kaum über die Nahrung aufgenommen werden kann, sondern durch UV-B-Strahlung im Körper selbst erzeugt werden muss, was in unseren Breiten aber nur von März bis Oktober möglich ist. Die – eventuell – im Sommer gebildeten Vorräte (Vitamin-D ist fettlöslich und kann deshalb im Körper gespeichert werden) brauchen sich im Laufe des Winters auf. Bei vielen reicht aber die sommerliche Sonnenexposition nicht aus, um ausreichende Vorräte zu bilden. Besonders alte Menschen (hier auch die Bewohner von Heimen) setzen sich nicht so viel der Sonne aus wie junge Menschen. Wer hat schon mal die Oma von gegenüber in kurzer Hose und Trägershirt über die Straße laufen sehen?.
Die Kurve der Vitamin-D-Spiegel und der Zahl von Infekten ist deutlich korreliert. Nun bedeutet Korrelation nicht gleich Kausalität, aber es gibt Studien und Belege und auch eher zurückhaltende Organisationen, wie die DGE räumen mögliche Zusammenhänge ein (Beispiel: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3543548/ - abgerufen: 09/04/20).
Es besteht allerdings sogar die Möglichkeit, dass Vitamin-D direkt in das besondere Geschehen bei schwereren Verläufen einer Corona-Infektion eingreift und heilend wirken kann, wie Dr. van Helden in seinem sehr verständlichen Video aufzeigt. (https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=XFEtscQFeoU&feature=emb_logo - abgerufen: 09/04/20)

- Menschen in Ballungsräumen sind stärker betroffen als Menschen in ländlichen Regionen.
Erklärungsansatz:
Natürlich kann sich ein Virus besser verbreiten, wenn mehr Menschen auf engem Raum zusammentreffen, wie das Après-Ski in Ischgl und Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg deutlich belegt haben. Aber rechnet man dies statistisch heraus so bleibt dennoch ein Zusammenhang zwischen Häufigkeit schwerer Verläufe von Corona-Infektionen und der Luftqualität. (https://www.heise.de/tp/features/Luftverschmutzung-erhoeht-Covid-19-Sterberisiko-4699306.html).
Insofern haben die Maßnahmen die die Wirtschaft verlangsamen oder sogar regional zum Erliegen bringen einen sehr positiven Effekt auf die Luftqualität und in der Folge auf das Sterberisiko bei Corona-Ifektionen, aber möglicherweise auch generell und so könnte nach der Krise die Gesamtsterblichkeit in Regionen von China niedriger liegen als ohne Corona.

Dies alles wissend, haben wir durchaus die Chance aktiv etwas für uns zu tun. Mir ist klar, dass aktuell im Netz viel geschrieben und geyoutubt wird, was jeglicher Datengrundlage entbehrt und natürlich gibt es kein Mittel gegen das Virus, weder von Big-Pharma noch von Naturheilern und der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie, aber es gibt doch Möglichkeiten, die gut belegt sind.
Ist es nicht immer eine Abwägung von Chancen und Risiken? Was kann ich gewinnen, wenn ich mich mehr an der frischen Luft bewege - und was kann ich dabei verlieren? Was kann ich gewinnen, wenn ich meinen Vitamion-D-Spiegel durch tägliche Aufnahme von 4.000 i.E. auf ein höheres Level hebe - und welche Gesundheitsrisiken gehe ich dabei ein? (siehe dazu auch Rückmeldung von Jürgen Höfner weiter unten!)

Ich habe euch auf den weiteren Seiten viele Informationen aufgeschrieben und hoffe, dass ich damit ein Nachdenken anregen kann.

Bleibt gesund!

Herzliche Grüße
Bernd

 

Rückmeldungen:

Es freut mich, dass es zu der Gesundheitsseite auch immer wieder "DVA-nahe", aber auch "DVA-ferne" Rückmeldungen gibt, die ich hier gerne weiterleite:

1. Korrektur:
Yan hat aufmerksam gelesen und einen Sinn entstellenden Fehler gefunden, den ich jetzt korrigiert habe, denn es muss natürlich so heißen: "Besonders alte Menschen (hier auch die Bewohner von Heimen) setzen sich nicht so viel der Sonne aus wie junge Menschen."

2. Positive Rückmeldung per E-Mail:
Hallo, sehr geehrter Herr Dörr,
die Idee Ihrer Seite "Gesundheit" finde ich prima.
Hoffentlich gibt es viele Nachahmer !
Mit freundlichen Grüßen
Alfons Sobczynski

3. Positive, aber auch kritische Rückmeldung per E-Mail:
Sehr geehrter Herr Dörr,
ich möchte mich auf o.g. beziehen. Ich finde ihre Initiative auf ihrer Vereinshomepage sehr gut. Information ist der erste und wichtigste Schritt, um sich unserem, vorsichtig ausgedrückt, zweifelhaftem Krankheitssystem zu entziehen.
Einer ihrer letzten Sätze ( Was kann ich gewinnen, wenn ich meinen Vitamion-D-Spiegel durch tägliche Aufnahme von 4.000 i.E. auf ein höheres Level hebe - und welche Gesundheitsrisiken gehe ich dabei ein?) scheint mir nicht ganz richtig zu sein:
Als ehemaliger Vitamin D Mangel Patient kann ich ihnen sagen, dass für die Erhaltung des Vitamin D Spiegels bei einem ca. 80kg Mann eine tägliche Dosis von rund 4.000 i.E.* nötig ist. Vorher muß aber mit einer deutlich höheren Dosis ein gesunder Wert erstmal erreicht werden (Setup). Genau so erklärt es auch Dr. von Helden in seinem Buch.
Der Fahrplan ist also:
1. Vitamin D Spiegel messen lassen
2. Setup mit hochdosiertem D3 auf einen sinnvollen Wert (i.d.R. 40-60ng/ml)
3. tägliche (nicht wöchentlich oder monatlich) Einnahme der Erhaltungsmenge
4. 1x jährlich Kontrolle durch Messung
* das schwankt je nach Qualität des Medikaments, der Form (flüssig, Tablette, Pulver) und der Aufnahme (Magen oder im Mund durch Auftupfen des geöffneten Kapselinhalts und Aufnahme über die Mundschleimhaut).
Ich hoffe, ich konnte ihnen ein paar Anregungen geben und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus der Lüneburger Heide
Jürgen Höfner

Das ist nach meinem Kenntnisstand absolut korrekt, wie es Herr Höfner beschreibt.

 

Bewegung und Gesundheit

Kann Bewegung unser Immunsystem stärken?

 

Ich will damit beginnen und erklären, warum ich den Ausdruck Bewegung und nicht - was bei einem Sportverein näher läge - das Wort Sport benutzt habe.
Da der Sportbegriff sehr umfassend verwendet wird und dazu neben dem allgegenwärtigen und nicht immer gesunden Fußball auch Sportarten wie Schach oder Motorsport gehören, scheidet "Sport" für mich als Begriff aus. Daneben wird Sport in vielen Fällen als Wettkampf ausgeübt und das birgt zu viele Risiken, um als gesunde, immunstärkende Bewegung nützlich zu sein. Deshalb schreibe ich von Bewegung, was aber natürlich auch sportliche Bewegung, wie Dauerlauf, Schwimmen, Krafttraining oder ähnliches beinhalten kann.

Menschen, die sich viel bewegen, leben durchschnittlich 5 Jahre länger und die krankheitsfreie Zeit erhöht sich um bis zu 8 Jahre. Viele Studien konnten zeigen, dass Bewegung positive Effekte auf das Immunsystem hat. Sie wirkt dabei nicht nur gegen Infekte und Entzündungen, sondern hat bestätigter Weise auch positive Auswirkungen auf viele ernste Erkrankungen, etwa des Herzkreislaufsystems, auf Diabetes, Autoimmunerkrankungen und sogar Tumorerkrankungen (1).

Aber wie lässt sich das erklären?

Als Reaktion des Körpers auf (ausreichend intensive) Bewegung wird Adrenalin ausgeschüttet. Dieses Hormon kurbelt das Immunsystem an. Die natürlichen Killerzellen, T- und B-Lymphozyten und Leukozyten sind vermehrt im Blut vorhanden. Dazu schlägt das Herz schneller, wodurch mehr Blut durch den Körper gepumpt wird. Als Folge erreichen die Immunzellen schneller ihren Einsatzort und können Viren und Bakterien effektiver bekämpfen.
Aber Achtung: Bei zu intensiven Belastungen ist in der unmittelbaren Folge die Aktivität des Immunsystems herabgesetzt und intensive Belastung während einer Infektion (z.B.: Schnupfen und Husten) können schlimme Folgen, wie Entzündungen des Herzmuskels hervorrufen. Also alles mit Maß und Ziel.

Was sind nun aber empfehlenswerte Formen von Bewegung?

Da zählt im Grunde jeder Schritt den wir tun, egal ob das der Fußweg zum Einkauf oder das Treppensteigen, statt der Benutzung eines Aufzugs ist. Spaziergänge, Gartenarbeit oder Hausputz können sinnvolle Arten von Bewegung sein, aber natürlich auch viele Sportarten. Hier wären in erster Linie natürlich die Ausdauersportarten, wie Jogging, Radfahren und Schwimmen, aber auch "Wellness-Sport", wie Yoga oder Aerobic zu nennen und natürlich auch moderates Krafttraining an Geräten oder aber als kombiniertes Kraft-Koordinationstraining, etwa in Form von Klettern oder Bouldern.

Und was ist in der aktuellen Corona-Lage zu empfehlen?

Wer zu Hause bleiben muss, kann dank des Internets dennoch aktiv sein und sich durch ausgebildete Übungsleiter*innen durch Work-Outs führen zu lassen, egal ob Yoga, Tabata, Pilates und vieles mehr. Dazu darf ich hier die Angebote des Hochschulsports in Saarbrücken empfehlen (Hier geht's zu den Kursen).
Und bei den Ausdauersportarten gilt: Raus an die frische Luft, alleine oder mit der Familie. Mit Freunden bitte immer auf ausreichenden Abstand achten!
Und wer die Möglichkeit hat, sollte seine Wanderung, den Lauf oder die Radtour im Wald durchführen, denn die von den Bäumen abgegebenen Terpene haben laut Studien einen positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Und wie sieht es mit dem Abenteuersport aus?

Positiv wäre zu nennen, dass wir unsere Sportarten im Freien (oft im Wald) ausüben. Durch das Gefahrenpotenzial sollten sie aber nie alleine stattfinden. Also geht raus zum Paddeln, aber bitte immer mit Partnern. Gleiches gilt fürs Klettern oder vielleicht noch besser, das Bouldern. Die Partner sollten in der Corona-Zeit aber Mitglieder des eigenen Haushaltes sein oder beachtet bitte die aktuell geltenden Abstandsregeln, was in fast allen Fällen machbar sein sollte.

So und jetzt genug gelesen, raus an die Frische Luft und bewegen, bewegen, bewegen ...

 

Zum Nachkontrollieren - Studien zum Thema:

(1) Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin: Aktueller Erkenntnisstand und zukünftige Herausforderungen in der Sportimmunologie. (zur Studie ->) [letzter Aufruf: 30.04.2020]

 

Bilderbogen für Mitglieder

Auszeichnungen